Durch Trends wie Cloud Computing, Virtualisierung und mobiles Arbeiten wird die Unternehmens-IT immer anfälliger für Angriffe von außen wie von innen. Doch Firmen setzen IT-Sicherheitskonzepte mangelhaft um.
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 | Die Vermeidung von Datendiebstahl ist für Unternehmen zentrales Motiv, wenn es um IT-Sicherheit geht. Quelle: IDC, Security in Deutschland, 2010 |
Die IT von Unternehmen ist immer komplexer werdenden Bedrohungsszenarien ausgesetzt: Ging es in der Vergangenheit vor allem um Einzelmaßnahmen zur Endpunktsicherheit, müssen Unternehmen ihre Daten und Netzwerke heute verstärkt vor unerwünschtem Datenabfluss, Insider-Attacken oder Angriffen aus dem Social Web schützen. Das geht aus einer aktuellen Studie des Marktforschers IDC hervor.
Grenzen verschwimmen zunehmend
Trends wie Cloud Computing, Virtualisierung und mobiles Arbeiten verstärken nach Aussage der Studienautoren die Gefahrenlage. "Insgesamt ist die Unternehmens-IT schon jetzt keine Burg mit fixen Ein- und Ausgängen mehr, die es zu verteidigen gilt, sondern ein loses Gebilde, in dem die Grenzen zunehmend verschwimmen - zum Beispiel durch mobile Endgeräte oder Web-2.0-Technologien", sagt Lynn-Kristin Thorenz, Director Research und Consulting bei IDC. IDC befragte im Rahmen der Studie "IT Security in Deutschland 2010" 200 deutsche Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern zu ihren Security-Plänen. Dabei lag der Fokus auf Trendthemen wie Mobility, Cloud Computing und Compliance.
Das im Zusammenhang mit Sicherheit derzeit am meisten diskutierte Thema in der IT-Branche ist Cloud Computing. IDC rechnet damit, dass alle Security-Anbieter ihre Produkte früher oder später auch Cloud-basiert anbieten. Als wichtig stufen die Unternehmen auch das Thema Mobile Security ein, das laut IDC angesichts des deutlichen Wachstums der Mobile Workforce weiter an Bedeutung gewinnen wird. Schon jetzt liegt der Anteil der Mobile Workforce an der gesamten Bevölkerung bei knapp 50 Prozent, bis 2013 sollen es 60 Prozent sein.