31.05.2007, von Tanja Wolff
Ab sofort ist von Juniper Networks das Betriebssystem Screen-OS Version 6.0 für das Integrated Security Gateway (ISG) und das Secure Services Gateway (SSG) Firewall/VPN auf dem Markt. Außerdem hat das Unternehmen die neue Intrusion Detection and Prevention (IDP) Software Version 4.1 für seine IDP-Produkte veröffentlicht. Die neuen Software-Versionen sollen Firmen einen fein abgestuften Schutz und die Absicherung für geschäftliche Applikationen sowie deren Anwender ermöglichen.
Anwender sind mit den Lösungen in der Lage, Sicherheits-Richtlinien zu definieren und diese im gesamten Netzwerk durchzusetzen. Sie können laut Juniper Networks schneller Applikationen bereitstellen und die Leistungsfähigkeit ihres Netzwerkes erhöhen. So soll die Anwenderproduktivität gesteigert werden, um mit den wachsenden geschäftlichen Anforderungen Schritt zu halten.
Freie Sicht über das gesamte Netzwerk
Bisher beschränkten sich die meisten Lösungen darauf, die Netzwerk-Sicht (Layer 3 bis 4) transparent und somit überwachbar zu machen. Transparenz auf Applikations-Ebene war wenn überhaupt nur an einzelnen Standorten oder in bestimmten Netzwerk-Systemen möglich. Layer-7-Informationen und die Transparenz über die gesamte Netzwerk-Infrastruktur hinweg blieben dagegen außen vor. Mit seiner neuen Screen-OS und den IDP-Funktionen liefert Juniper Networks nun eine komplette Übersicht samt der Applikationen.
Bisher erhielten Netzwerk- und Sicherheits-Administratoren nur ein unvollständiges Bild des Netzwerk-Traffics und deren Anwender. Sobald aber Applikationen und Anwender sichtbar werden, haben Administratoren wesentlich bessere Möglichkeiten, die heute üblichen Bedrohungen zu erkennen, abzuwehren und die allgemeine Nutzung der Applikationen und des Netzwerks zu kontrollieren, heißt es beim Software-Anbieter.
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