10.08.2007, von Tanja Wolff
Quantum will ab Herbst mit der DXi7500 eine diskbasierte Backup- und Replikationslösung der Enterprise-Klasse auf den Markt bringen. Das System soll es auch Unternehmen mit vielen Standorten erlauben, ihre Backup-, Restore- und Disaster Recovery-Prozesse zu konsolidieren. DXi7500 soll Daten-Deduplizierung, Replikation auch über große Entfernungen sowie Disk-to-Tape-Erstellung in dezentralen Infrastrukturen, Midrange-Umgebungen und großen Rechenzentren ermöglichen.
Das Speichersystem lässt sich nach Herstellerangaben bis zu einer Gesamtkapazität von 240 TB skalieren, gewährleistet einen Datendurchsatz von bis zu 8 TB pro Stunde und bietet eine Hochverfügbarkeits-Architektur sowie einen einzigartigen regelbasierten Daten-Deduplizierungsansatz. Die DXi7500 eignet sich damit für anspruchsvolle Rechenzentrums-Umgebungen. Sie basiert auf der gleichen Software-Plattform wie die Modelle DXi3500 und DXi5500.
Durch die Reduzierung auf nicht-redundante Daten soll die Deduplizierungstechnologie 10- bis 50-mal mehr Backup-Daten für schnelle Restores auf Festplatten speichern können als bisher. Außerdem sollen vorhandene WANs für die Backup-Replikation zwischen mehreren Standorten eingesetzt werden können, was den Verwaltungsaufwand für portable Backup-Medien in entfernten Niederlassungen erheblich reduzieren oder ganz eliminieren würde.
Anwender können die DXi3500 und DXi5500 Appliances in Zweigstellen oder Midrange-Datenzentren einsetzen und über Replikation und ein gemeinsames Management-Interface mit der hochskalierbaren DXi 7500 im Konzern-Rechenzentrum verbinden. Dort können Medienmanagement, Disaster Recovery und Langzeitarchivierung zentralisiert werden.
Qual der Wahl entfällt
Bislang mussten Anwender zwischen zwei Arten der Deduplizierung wählen - der Inline-Deduplizierung, bei der die Anforderungen an Festplattenkapazitäten minimiert werden, oder der Post-Processing-Methode, die einen maximalen Datendurchsatz vor der Deduplizierung garantiert. Quantums neuer regelbasierter Ansatz offeriert beide Alternativen und erlaubt den Kunden, je nach Applikations- und Backup-Anforderungen die optimale Funktionsvariante zu wählen. Anwender sind somit nicht mehr gezwungen, sich zwischen Performance und Kapazität zu entscheiden.
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