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Parameta-Studie: Viele Unternehmen haben kein definiertes Vorgehensmodell

Mittelstand fehlt es am Projekt-Management

06.11.2008, von Tanja Wolff

Fast zwei Drittel aller Projektmitarbeiter bewerten das Projekt-Management in ihrem Unternehmen mit den Noten befriedigend und ausreichend. Mehr als 14 Prozent vergeben die Noten mangelhaft oder ungenügend. Das ist das Ergebnis einer Studie der Projektberatung Parameta. Besonders im deutschen Mittelstand würden Projekte regelmäßig in eine Schieflage geraten.

Laut der Untersuchung erhalten vor allem Unternehmen, die bereits eine gelebte Methode für ihre Projekte eingeführt haben, eine durchschnittlich um fast eine halbe Note bessere Bewertung. Dabei kann aber auch festgestellt werden, dass in 28 Prozent der Fälle zwar eine Methode eingeführt wurde, diese aber in der Praxis keine Anwendung findet. Zudem wird in mehr als 75 Prozent der Fälle ein definiertes Vorgehensmodell im Unternehmen nicht gelebt.

Die Studie behandelt unter anderem auch den Einfluss von Projekt-Management-Tools auf den Projekterfolg, Gründe des Scheiterns von Projekten und die größten Handlungsbedürfnisse aus Sicht der Interviewten.

Für die Studie "Erfolgskriterien Projekt-Management" interviewte das Beratungshaus über einen Zeitraum von zwölf Monaten 200 in Projekten beteiligte Personen. Die Umfrage wurde bei Unternehmen verschiedener Branchen durchgeführt, darunter Informationstechnologie, Maschinenbau, Elektronikindustrie, Finanzwesen und Logistik. Die befragten Unternehmen beschäftigen zwischen 400 und 1300 Mitarbeitern. Die Teilnehmer haben in ihren Funktionen als Projektmitarbeiter, Projektleiter, Abteilungsleiter oder Bereichsleiter direkten Bezug zum Thema Projekt-Management.

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