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Fujitsu

Gartner optimistisch

Server-Markt zeigt Anzeichen von Erholung

05.03.2010, von Thomas Cloer

Gestiegene Einnahmen

Auf Seiten der Hersteller bleibt IBM Markführer nach Umsatz. Die Server-Erlöse von Big Blue sanken allerdings im vierten Quartal gegenüber der Vorjahreszeit um knapp sechs Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar. Auch der Marktanteil nach Umsatz ging zurück, und zwar um einen Prozentpunkt auf 32,7 Prozent. IBM legte nur mit System x (x86/x64) zu, System p (POWER) und System z waren rückläufig. Von den fünf Herstellern in den Top 5 konnten übrigens HP, Dell und Fujitsu ihre Einnahmen im vierten Quartal steigern, nur IBM und Sun (-23,5 Prozent!) verloren.

Nach ausgelieferten Stückzahlen stand Hewlett-Packard mit 717.212 (+3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal) verkauften Servern an der Spitze des Markts. Das Wachstum ging hierbei ausschließlich auf das Konto der x86/x86-Marke "ProLiant", alle anderen Marken verloren. Alle Anbieter aus den Top 10 mit Ausnahme von NEC und Sun konnten im vierten Quartal mehr Server absetzen als ein Jahr zuvor.

Für das Gesamtjahr 2009 ergibt sich nun gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang der ausgelieferten Server-Stückzahlen um 16,6 Prozent und der Umsätze um 18,3 Prozent. Lichtblick waren auch hier die hoch dichten Blade-Systeme mit 11,4 Prozent höheren Stückzahlen und immerhin noch 1,3 Prozent mehr Umsatz. Hewlett-Packard kam nach Stückzahlen auf 46,8 Prozent Anteil an diesem Marktsegment, dahinter liegt IBM mit 28,2 Prozent. Dieses Herstellerduo dominiert weiterhin das Blade-Segment.

Für 2010 erwarten die Gartner-Auguren mittel bis hoch einstelliges Wachstum der Server-Stückzahlen sowie ein etwas geringeres Plus bei den Hersteller-Erlösen. Diese Zuwächse werden allerdings gepuffert von der Nutzung der x86-Server-Virtualisierung, um physikalische Maschinen zu konsolidieren, wenn diese ausgetauscht werden.

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