| Inhalt dieses Artikels: | |
| Geschäftspotenzial im Internet nicht ausgeschöpft | |
| Mehr E-Government, Kundenservice und Mobile Business | |
| Web-Analyse-Tools sondieren das Nutzerverhalten | |
16.03.2010
Der deutsche Mittelstand nutzt das Internet zunehmend für E-Business-Zwecke, doch es gibt noch Potenzial für Verbesserung. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk 2009" des Kompetenzzentrums ECC Handel.
In Deutschland hat das Thema E-Business bereits Höhen und Tiefen durchlebt: Nach der Euphorie Ende der 1990er Jahre folgte vor zehn Jahren der Absturz am Neuen Markt. Weiterhin unbestritten ist allerdings, dass für jedes Unternehmen das Engagement und die Präsenz im Internet Pflicht ist, um im Wettbewerb zu bestehen. Wie erfolgreich der Mittelstand das Internet zu diesem Zweck nutzt, beleuchtet die Studie "Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk 2009" des Kölner Kompetenzzentrums ECC Handel. Insgesamt wurden 3262 Unternehmen zu den Themenschwerpunkten Internet-Präsenz sowie Verwendung von Web-Analyse-Tools befragt. Demnach zählen zu den drei wichtigsten Anwendungsgebieten des Internets E-Mail-Kommunikation, Informationsbeschaffung und Online-Banking.
Laut Studie nimmt die Zahl der Unternehmen, die das Internet für den elektronischen Handel nutzt, deutlich zu: Verkauften im Vorjahr etwa die Hälfte der befragten Firmen Produkte über das Web, sind es mittlerweile knapp zwei Drittel. Die technologischen Entwicklungen im Bereich der anbindungsfähigen Online-Marktplätze und standardisierten Shop-Systeme erleichtern es kleineren Betrieben, schnell und kostengünstig Produkte über das Internet anzubieten und den eigenen Kundenstamm zu vergrößern.
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