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Kleiner Server-Ratgeber

Tower-, Rack- oder Blade-System?

23.05.2011, von Klaus Manhart

Von E-Mail über die zentrale Datenverwaltung bis hin zur Kopplung externer Netze an die eigene Netzarchitektur - Server bilden heute das Herz der IT-Infrastruktur in einem Unternehmen. Wer als IT-Manager vor der Entscheidung steht, Firmen-Server zu beschaffen, sieht sich heute mit einer Fülle von Typen konfrontiert. Tower-, Rack- und Blade-Server bilden die gängigsten Kategorien, die aktuell im professionellen Bereich im Einsatz sind. Doch welche Hardware eignet sich für welches Unternehmen und welchen Einsatzzweck? Dieser kleine Ratgeber gibt Ihnen einen Überblick, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern.

Preisgünstige und platzsparende Tower-Server wie der PRIMERGY TX300 S6 kommen vor allem in kleinen Unternehmen zum Einsatz.Vergrößern
Preisgünstige und platzsparende Tower-Server wie der PRIMERGY TX300 S6 kommen vor allem in kleinen Unternehmen zum Einsatz.
Foto: Fujitsu

Tower-, Rack- oder Blade-Server? IT-Entscheider haben heute die Qual der Wahl. Die zweifellos einfachste und preiswerteste Server-Hardware sind Tower-Systeme auf x86-Basis. Sie bewegen sich in der Preisklasse durchschnittlicher Desktops und benötigen ähnlich wenig Platz. Die Tower-Rechner kommen deshalb vor allem im Small-Office-Umfeld und in kleinen Unternehmen zum Einsatz, wo IT-Etat und Platz beschränkt sind und kein eigener klimatisierter Rechnerraum zur Verfügung steht.

Was das Einsatzspektrum betrifft, sind dem Anwender kaum Grenzen gesetzt: Tower-Systeme sind universell verwendbar und nicht eingeschränkt auf bestimmte Applikationen. Die wichtigsten Auswahlkriterien für die Hardware sind vor allem die Performance, die Skalierbarkeit und die Flexibilität sowie der Platzbedarf beziehungsweise der Standort des Systems.

Die Performance wird beispielsweise von der Anzahl der Prozessoren beeinflusst. Für ein Unternehmen mit weniger als 25 Mitarbeitern dürfte ein Server mit einem Prozessor und zwei bis vier Festplatten ausreichen. Bei mehr als 25 Beschäftigten oder datenintensiven Anwendungen ist ein Tower mit zwei Prozessoren und vier bis sechs Festplatten geeigneter.

In kleinen Betrieben bilden Tower-Server oft das Herzstück der Unternehmens-IT. Besonderes Augenmerk sollte der IT-Verantwortliche deshalb auf die Ausfallsicherheit des Systems legen - hierzu bieten die Server vielfältige Technologien für alle kritischen Komponenten an. Dazu zählen die Energieversorgung, das Storage-System, der Hauptspeicher oder die Klimatisierung. Wichtig sind aber auch die zugehörigen Management-Optionen und die Erweiterbarkeit der Systeme.

Tower-Systeme, wie sie etwa Fujitsu anbietet, sind auf die Bedürfnisse kleiner Betriebe zugeschnitten. "Unternehmen müssen heutzutage besonders produktiv sein, um wettbewerbsfähig zu bleiben", sagt Jens-Peter Seick, Senior Vice President Datacenter Systems bei Fujitsu Technology Solutions. "Unsere neuen PRIMERGY Server sind nicht nur effizient und leicht zu verwalten, sondern bieten hohe Flexibilität und Performance, und das zu geringen Kosten."

Fujitsu bietet im Tower-Segment sechs PRIMERGY-Systeme an, die die Typenbezeichnung TX100 bis TX300 tragen. Der TX100 fungiert dabei als Einstieg in die Server-Welt, der sich besonders für kleine Unternehmen und Büros anbietet, die bisher über noch keinen dedizierten Server verfügen.

Der leistungsfähigste Server mit hoher Verfügbarkeit und Erweiterbarkeit ist der PRIMERGY TX300 S6. Er kombiniert die jüngste Generation der Xeon-Prozessor-Serie mit professioneller Peripherie und ist als Plattform für geschäftskritische Remote-Standorte geeignet.

Mit Hilfe von Tower-to-Rack Umrüstsätzen können Tower-Server in eine 19 Zoll Rack-Infrastruktur integriert werden. Dies verspricht vor allem kleineren Unternehmen eine hohe Investitionssicherheit.

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