| Inhalt dieses Artikels: | |
| IT-Budgets trotzen der Krise | |
| Ein Fünftel des Budgets für Innovation | |
14.12.2011, von Klaus Manhart
Obwohl die Wirtschaftslage derzeit recht labil erscheint, rechnen die meisten IT-Abteilungen im kommenden Jahr mit steigenden oder zumindest gleichbleibenden IT-Budgets. Das zeigen die Vorab-Ergebnisse der jährlichen IT-Trends-Studie von Capgemini.
| Steigende oder gleichbleibende IT-Budgets: Nur die Minderheit der befragten CIOs rechnet für 2012 mit sinkenden IT-Ausgaben. Foto: Capgemini |
Krise? Welche Krise? Die CIOs blicken trotz ökonomischer Verwerfungen zuversichtlich ins nächste Jahr. 38 Prozent der von Capgemini im Rahmen der alljährlichen IT-Trends-Studie befragten IT-Verantwortlichen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gehen davon aus, dass ihnen im Jahr 2012 mehr Geld zur Verfügung steht. Zum Vergleich: 2011 rechneten nur 35 Prozent mit einer Budgetsteigerung.
Mit gleichbleibenden Ausgaben rechnen immerhin 33 Prozent der CIOs (Vorjahr 39 Prozent), nur 23 Prozent gehen von Kürzungen (Vorjahr 21 Prozent) aus. Die Auswirkungen der Krise schlagen sich - wenn überhaupt - nach Meinung der CIOs erst 2013 mit Kürzungen und Stagnation in den Budgets nieder.
| Verglichen mit Österreich und der Schweiz ist die Budget-Situation in Deutschland am positivsten. Foto: Capgemini |
Verglichen mit Österreich und der Schweiz ist die Budget-Situation in Deutschland am positivsten: 40 Prozent der CIOs steht mehr Geld zur Verfügung (Österreich 36 Prozent, Schweiz 32 Prozent) und lediglich 22 Prozent müssen Ausgaben kürzen (Österreich 23 Prozent, Schweiz 26 Prozent).
"Deutschland hat die Finanzkrise gut überstanden und außerdem sind viele Unternehmen jetzt besser auf schwierige Situationen vorbereitet. Deshalb ist die Hoffnung groß, dass auch die Eurokrise gemeistert werden kann", erklärt Dr. Peter Lempp, COO der Geschäftseinheit Package Based Solutions bei Capgemini.
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