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| FSC sichert SAP-Systeme in zwei Rechenzentren | |
| FSC UND ENBW IM ÜBERBLICK | |
11.08.2008
Die EnBW Energie Baden-Württemberg versteht sich als Vordenker und Wegbereiter der Energiebranche. Sie setzt daher auch bei ihrer IT-Infrastruktur auf innovatives Denken, um ihre Geschäftsziele und den optimalen Energiemix für die Zukunft in der Praxis umzusetzen. Zusammen mit Fujitsu Siemens Computers hat sich EnBW für eine Modernisierung der SAP-Anwendungswelt und einen erhöhten Sicherheitslevel durch ein Zwei-Rechenzentren-Konzept entschieden.
| EnBW hat sich für eine Modernisierung der SAP-Anwendungswelt und einen erhöhten Sicherheitslevel durch ein Zwei-Rechenzentren-Konzept entschieden, das FSC installiert und betreut. |
Für Frank Michael Werner, der den Infrastrukturbetrieb Unix bei der EnBW Systeme Infrastruktur Support GmbH leitet, stellten die steigenden Anforderungen der internen Kunden einen der wesentlichen Gründe für die Neuorientierung dar: "Es galt, mehr Performance für den anstehenden Releasewechsel und ausreichende Flexibilität für weiteres Wachstum zu schaffen." Hinzu kam das gestiegene Sicherheitsbedürfnis. "Wir wollen sicher sein, auch im Katastrophenfall den Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten zu können", erklärt Frank Michael Werner.
"Statt wie bisher das SAP-Produktivsystem mit einem Hochverfügbarkeits-Cluster in einem Rechenzentrum zu betreiben, haben wir uns deshalb für die Verteilung der neuen Systemplattform auf zwei unabhängige Rechenzentren entschieden." Damit wurden die Voraussetzungen für höchste Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit und Performance der SAP-gesteuerten Buchhaltungs- und Abrechnungsprozesse geschaffen. In diesem Zusammenhang fungieren die Rechner am zweiten Standort nicht nur als Ersatzserver für Problemfälle, sondern teilen sich mit den übrigen Systemen auch die Last des Produktivbetriebs.
Den technischen Part in Sachen Performance und Verfügbarkeit bei EnBW übernehmen in jedem Rechenzentrum identisch ausgestattete SPARC Enterprise Server der Modelle M9000 als Datenbank- und Clusterknoten sowie jeweils drei Applikationsserver des Typs M4000. Diese Server werden in Kooperation von Sun Microsystems und Fujitsu Ltd. entwickelt und von Sun, Fujitsu und Fujitsu Siemens Computers unter jeweils eigenem Markennamen vertrieben.
Im Rahmen der Verteilung des Produktivbetriebs auf zwei Rechenzentren wurde auch die Datensicherung neu ausgerichtet. Das bisherige Konzept, auf einem EMC-System zweimal täglich eine 1:1-Kopie als Spiegel (Business Continuance Volume/BCV) aufzubauen, wurde auf zwei EMC-Storagesysteme erweitert. Jedes dieser Systeme verfügt über drei BCV-Spiegel. "Das erhöht die Datenverfügbarkeit und gewährleistet zudem ein schnelles Wiederherstellen des Originalsystems im Recovery-Fall", hebt Frank Michael Werner den Nutzen hervor.
EnBW verfügt über langjährige positive Erfahrungen mit FSC als Hardware-Lieferanten und als Servicepartner im Bereich Infrastruktur. Besonders bei Migrations- und Implementierungsprojekten hatte man in der Vergangenheit erfolgreich zusammengearbeitet. "Das minimiert die mit einem solchen umfangreichen Projekt verbundenen Risiken", nennt Werner einen wesentlichen Aspekt der Entscheidungsfindung, bei der neben FSC zwei weitere renommierte Anbieter zur Wahl standen.
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