Ganzheitliches Insider-Risk-Management nötig
Aufschluss gibt der IDC-Report auch über Art und Anzahl intern verursachter Sicherheitsverstöße: 400 befragte Unternehmen beklagten im vergangenen Jahr insgesamt 6.244 Fälle von unbeabsichtigtem Datenverlust. Sie verzeichneten 5.830 Malware- und Spyware-Attacken, die aus dem Inneren der eigenen Organisation heraus lanciert wurden. Für 5.794 riskante Situationen waren zu weit gefasste Zugriffsprivilegien verantwortlich.
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 | Geringer Etat: Deutsche Unternehmen stellen für interne IT-Risiken besonders wenig Finanzmittel bereit (Quelle: IDC). |
Insgesamt belief sich die Zahl der intern verursachten
Security-Vorkommnisse in den letzten zwölf Monaten auf 57.485 Fälle. Als Konsequenz planen fast 40 Prozent der Befragten, im Lauf des kommenden Jahres in die Eindämmung interner Risiken zu investieren. Gerade einmal sechs Prozent glauben, an dieser Stelle sparen zu können.
Die Studienergebnisse verdeutlichen zudem: Einzellösungen liefern keine adäquate Antwort auf interne Gefahren. Gefragt ist stattdessen ein durchgängiger Insider-Risk-Management-Ansatz. Nur so können Unternehmen ihr individuelles Risikoprofil besser verstehen und auf dieser Basis wirksame Schutz- und Steuerungsmechanismen implementieren. Interessierten steht die Studie kostenlos zur Verfügung.