14.09.2011, von Klaus Manhart
Eine IDC-Studie benennt fünf Bereiche, die einen wesentlichen Einfluss auf die Druckkosten haben, häufig aber gar nicht als Kostentreiber wahrgenommen werden. Werden diese berücksichtigt, könnten IT-Verantwortliche laut Studie bis zu 30 Prozent Kosten sparen.
Unternehmen konzentrieren sich hauptsächlich auf die Reduzierung ihrer direkten Druckkosten. Dazu gehören Drucker-Hardware, die Wartung und das Verbrauchsmaterial. Diese direkten Kosten machen aber nur einen Bruchteil des Gesamtaufwandes aus. Ein erheblicher Teil für Ausgaben im Druckbereich wird durch versteckte Kosten verursacht.
Eine von Xerox gesponserte IDC-Studie benennt fünf versteckte Kostenbereiche, die einen wesentlichen Einfluss auf die Druckkosten haben. Zu den von IDC identifizierten fünf Bereichen gehören:
Lagerhaltung und Lagerfläche,
der IT Helpdesk,
Beschaffung und Verwaltung,
Umweltschutz und Nachhaltigkeit sowie
die Produktivität der Organisation.
| "Unternehmen, die ihre organisationsweiten Druckkosten in ihrer Gesamtheit nicht kennen, verpassen eine signifikante Möglichkeit, um an dieser Stelle Budget einzusparen," sagt Matthias Kraus, Analyst bei IDC Central Europe. Foto: IDC |
Durch die Identifizierung dieser versteckten Kosten könnten die Gesamtausgaben für die Druckleistungen um bis zu 30 Prozent verringert werden - laut IDC lässt sich dies am besten über Managed Print Services erreichen. Matthias Kraus, Analyst bei IDC Central Europe GmbH: "Unternehmen, die ihre organisationsweiten Druckkosten in ihrer Gesamtheit nicht kennen, verpassen eine signifikante Möglichkeit, um an dieser Stelle Budget einzusparen und dieses stattdessen für Innovationen und Business Transformation-Initiativen zu nutzen."
Da diese Ebene des Druckmanagements im Allgemeinen nicht zu den Kernkompetenzen in Unternehmen zählt, bieten ausgelagerte Managed Print Services - so Kraus - die beste Lösung, um mehr aus eingeschränkten Budgets im Bereich Informationsmanagement herauszuholen.
| ||||