| Inhalt dieses Artikels: | |
| Die Top-Security-Bedrohungen | |
| Security - die Top-Herausforderungen | |
| Mobile Sicherheit und Social Media | |
| Wie Fujitsu Ihre Geschäftsdaten schützt | |
28.09.2011, von Klaus Manhart
Immer komplexere Bedrohungsszenarien und vielfältige Angriffsmöglichkeiten machen CIOs zunehmend zu schaffen. Dazu tragen besonders die neueren Trends in der IT bei. In ihrer aktuellen Studie zur "IT Security in Deutschland" haben die Marktforscher von IDC vor allem Cloud Computing, Mobility und Social Media, aber auch veraltete IT-Sicherheitskonzepte als Achillesfersen ausgemacht. Diese erfordern ein Umdenken und neue ganzheitliche Security-Strategien. Auf Grund der steigenden User-Zentrierung sollten IT-Verantwortliche vor allem den eigenen Mitarbeitern deutlich mehr Aufmerksamkeit als "IT-Schwachstelle" widmen.
| "Die IDC-Studie beweist einmal mehr, dass Mitarbeiter ein großes Sicherheitsrisiko in einem Unternehmen darstellen", sagt Matthias Zacher, Senior Consultant und Projektleiter bei IDC. Foto: IDC |
IT-Security ist in den IT-Abteilungen deutscher Unternehmen das vorherrschende Thema. Seit Jahren steht die Absicherung der eigenen IT vor Bedrohungen weit oben auf der Agenda der CIOs. Auch die Wirtschaftskrise hat nicht zu einer grundlegenden Verschiebung der Prioritäten geführt. So wurde bereits im Jahr 2009 in einer IDC-Umfrage die Verbesserung der IT-Sicherheit noch vor dem allgegenwärtigen Trend der Reduzierung der IT-Kosten und Konsolidierung der IT-Infrastruktur als Top-Priorität genannt.
Da liegt es nahe, eine Bestandsaufnahme zu machen, welche Security-Themen die deutsche Firmenlandschaft aktuell am stärksten beschäftigen. Im Rahmen der Studie "IT Security in Deutschland 2011" hat IDC deshalb Mitte 2011 eine Befragung unter 202 deutschen Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern durchgeführt. Ziel war es, den diesbezüglichen Status Quo sowie die Pläne der Unternehmen rund um die Gewährleistung der IT-Sicherheit zu untersuchen.
Zunächst einmal: Wie schätzen Unternehmen generell die Qualität ihrer Security-Vorkehrungen ein? Die befragten IT-Leiter geben sich hinsichtlich der Qualität ihrer Schutzvorkehrungen und Schutzeinrichtungen durchaus überzeugt. 21 Prozent der Unternehmen stufen den Schutz gegen Angriffe von außen als "absolut sicher" und 60 Prozent als "in hohem Maße sicher" ein. 15 Prozent der Unternehmen attestieren sich eine teilweise Sicherheit, während lediglich vier Prozent der Befragten den Schutz gegen Angriffe von außen als unsicher einschätzen.
Die Sicherheitsverantwortlichen, so die Interpretation der IDC-Studie, sind sich der Tatsache bewusst, dass der erforderliche Sicherheitsstandard permanent Ressourcen erfordert und diese nicht immer zur Verfügung stehen. Um den heutigen IT-Sicherheits-Level zu halten oder zu verbessern, muss kontinuierlich in Technologie, Know-how und Awareness investiert werden.