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Count Down für den Umstieg

Erfolgreich auf Windows 7 migrieren

06.12.2011, von Klaus Manhart

Die Zeit drängt: Für die Unternehmen, die Windows XP noch im Einsatz haben, wird das Betriebssystem zunehmend zum Problem. Spätestens dann, wenn Microsoft keine Sicherheits-Patches mehr liefert, verbieten Compliance-Richtlinien gar die Nutzung des alten Systems. Daher empfiehlt es sich, den Modernisierungsstau besser heute als morgen aufzulösen und auf das inzwischen bewährte Windows 7 umzusteigen. Das Spektrum der Migrationsmöglichkeiten reicht vom Komplettaustausch der PCs über ein Upgrade bereits installierter Rechner bis hin zur Migration auf einen gehosteten virtuellen Desktop. Dieser Beitrag informiert über die Vor- und Nachteile sowie Kosten der drei Alternativen - und wie der Umstieg auf Windows 7 am besten gelingt.

Aufstieg: Windows 7 findet sich weltweit auf immer mehr Rechnern - und hat Mitte September 2011 die XP-Installationszahlen erstmals übertroffen.Vergrößern
Aufstieg: Windows 7 findet sich weltweit auf immer mehr Rechnern - und hat Mitte September 2011 die XP-Installationszahlen erstmals übertroffen.
Foto: Statcounter

Gut zehn Jahre alt ist Windows XP inzwischen - doch nach wie vor halten viele Unternehmen an dem beliebten, aber in die Jahre gekommenen Betriebssystem fest. Laut aktuellen Daten von Statcounter ist XP in Deutschland noch auf knapp 30 Prozent der Rechner installiert, weltweit liegt die Installationsbasis von XP sogar noch bei 37 Prozent.

Doch die XP-Installationszahlen zeigen - sowohl weltweit als auch länderspezifisch - denselben Trend: Es geht nach unten. Steil nach oben hingegen verläuft die Kurve bei Windows 7 - das modernere Betriebssystem verdrängt zunehmend seine Vorgänger XP und Vista. In Deutschland nähert sich die Zahl installierter Win-7-Systeme der 50-Prozent-Marke, weltweit sind es etwa 40 Prozent.

Windows 7 ist zweifellos auch der Grund für den allmählichen XP-Abstieg: Das aktuelle Microsoft-Betriebssystem bietet Neuerungen, die in professionellen IT-Umgebungen mittlerweile State of the Art sind. So ist Win 7 beispielsweise deutlich sicherer als die Vorgängerversionen und lässt sich auch intuitiver und flotter bedienen. Softwareseitige Energiesparfunktionen sorgen zudem für niedrigere Betriebskosten. Außerdem bietet Windows 7 mehrere Verbesserungen, die die IT und die Arbeitsabläufe von Mitarbeitern effizienter machen - und auf diese Weise ebenfalls Kosten sparen.

Doch nicht nur technische Innovationen sprechen dafür, den Schritt zu Windows 7 zu vollziehen. Auch die Sicherheit steht auf dem Spiel. Im Frühjahr 2014 wird Microsoft den Extended Support für Windows XP einstellen, danach stehen keine Patches und Updates mehr zur Verfügung. Ab diesem Zeitpunkt liefert der Softwarekonzern auch keine Security-Patches mehr aus. Dies kollidiert mit Compliance-Richtlinien wie Basel II, SOX oder EuroSOX, die verlangen, dass ein Unternehmen alles technisch Machbare unternimmt, um unternehmenskritische Informationen vor Verlust oder dem Zugriff Unbefugter zu schützen. Der Einsatz eines veralteten Betriebssystems ist daher nicht akzeptabel.

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