Laut einer Umfrage von TNS Infratest setzen Mitarbeiter in zwei Drittel der deutschen Unternehmen private Smartphones, Tablets oder Notebooks ein. In den meisten Fällen gibt es dafür aber keine Regelungen. Angesichts der Probleme, die daraus für die IT-Sicherheit entstehen können, besteht hier dringender Handlungsbedarf.
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 | Dürfen Mitarbeiter private Mobilgeräte offiziell im Unternehmen nutzen? Nur in einem Fünftel der befragten Unternehmen ist der Einsatz verboten. Foto: TNS Infratest / Dell |
Consumerization gehört zu den bestimmenden Trends in der IT. Mehr und mehr Beschäftige setzen ihre privaten |Smartphones|, |Tablets| oder Notebooks auch im Unternehmen ein, weil sie mit ihren vertrauten Geräten produktiver arbeiten können und weil sie gern mit aktuellen Technologien umgehen. Für die Unternehmens-IT bedeuten die privaten Systeme eine Herausforderung, weil sie für deren reibungslose Integration sorgen muss - oder dafür, dass sie erst gar nicht im Unternehmen verwendet werden.
Die Münchner Marktforscher von TNS Infratest haben im Auftrag von |Dell| bei 328 IT-Verantwortlichen in deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größe nachgefragt, wie sich die Consumerization aktuell in ihren Unternehmen darstellt. Dabei zeigt sich, dass der Trend tatsächlich in der überwiegenden Zahl der deutschen Unternehmen angekommen ist. In 53 Prozent der befragten Unternehmen ist die Nutzung privater mobiler Systeme offiziell erlaubt, in 27 Prozent ist deren Nutzung zumindest nicht untersagt. Lediglich in 20 Prozent der befragten Unternehmen ist der Einsatz solcher Geräte explizit verboten. Zwischen kleineren und größeren Unternehmen ergaben sich keine großen Differenzen.