26.03.2009, von Tanja Wolff
In schwierigen Zeiten richtet sich die Aufmerksamkeit der Chefs auf die IT. Das gilt besonders für den Bereich, der einen Einfluss auf das Betriebsergebnis hat. Das ist das Ergebnis einer Studie des Lösunganbieters Juniper Networks.
Die Untersuchung zeigt, dass strategische Investitionen in die Netzwerkinfrastruktur bei der Bewältigung finanzieller Herausforderungen helfen können. Unternehmen erreichen so einen Wettbewerbsvorteil, optimieren ihre Betriebskosten und maximieren ihre Produktivität.
Die Mehrheit der Befragten ist davon überzeugt, dass ein intelligentes Netzwerk einer der wichtigsten Aktivposten des Unternehmens ist. Drei Viertel bestätigen die Wichtigkeit von Hochleistungs-Netzwerke mit einem höheren Maß an Sicherheit, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit. Sie bringen Firmen eine höhere Kundenzufriedenheit und eine bessere Betriebseffizienz. Auf die Frage, wie einflussreich die IT-Strategie für den wirtschaftlichen Erfolg des eigenen Unternehmens ist, antworteten 59 Prozent auf einer Skala von eins bis zehn mit einem Wert von sieben.
"IT-Führungskräfte verstehen den kommerziellen Wert von Hochleistungs-Netzwerken. Allerdings ist das Netzwerk nicht immer oberste Priorität, wenn es um Projekte geht, die einen Einfluss auf Geschäftsziele und Betriebsergebnisse haben", sagt Sepp Lausch, Area Director Enterprise DACH bei Juniper Networks. Unter dem allgegenwärtigen Kostendruck liege der Gedanke nahe, laufende innovative IT-Projekte zu streichen oder neue zu verwerfen und sich auf unvermeidliche Fragen wie etwa Compliance zu beschränken. Dieser Ansatz sei allerdings kurzsichtig und könne sowohl den Finanzdruck langfristig verstärken als auch die Wachstumsrate im kommenden Aufschwung bremsen.
Die Studie wurde im Auftrag der Juniper Networks Inc. von Loudhouse Research durchgeführt. Es wurden 300 CIOs und IT-Führungskräfte aus verschiedenen Branchen in Frankreich, Deutschland und Großbritannien befragt.
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