E-Mail

Umgang mit E-Mails

6 Keywords für die E-Mail-Betreffzeile

02.03.2012, von

"Kosten" oder "Absage": Erwähnen Sie diese Begriffe im Betreff von Mails, steigt die Chance auf eine Antwort. Laut Boomerang wirken noch weitere Wörter Wunder.

Wir verbringen mehr Zeit mit unserem Mail-Posteingang als jemals zuvor, heißt es in einer neuen Daten-Auswertung von Boomerang für Googlemail. Boomerang, Anbieter einer Erweiterung für Googlemail, hat fünf Millionen E-Mails seiner Nutzer analysiert und aus dieser Analyse einige Zahlen und Fakten veröffentlicht. Das Thema trifft einen Nerv, denn wer will nicht weniger Zeit mit E-Mails verbringen und produktiver arbeiten.

Jeder bekommt im Schnitt zwölf Mails am Tag, die eine aufwendige Reaktion oder Antwort fordern.Vergrößern
Jeder bekommt im Schnitt zwölf Mails am Tag, die eine aufwendige Reaktion oder Antwort fordern.
Foto: IckeT - Fotolia.com

Im Durchschnitt erhält jeder 147 E-Mails pro Tag und verbringt mehr als zweieinhalb Stunden täglich mit seinem elektronischen Postfach. 71 dieser Mails löschen wir unmittelbar, was insgesamt knapp fünf Minuten beansprucht. Im Gegenzug erhält man jedoch durchschnittlich zwölf Nachrichten pro Tag, die mehr Zeit und Arbeit verlangen. Mit diesen zwölf Mails beschäftigt man sich fast 90 Minuten lang.

Archivieren einer Mail dauert sieben Sekunden

Boomerang hat in seiner Auswertung auch untersucht, wie viel Zeit die unterschiedlichen Reaktionen auf eine neue E-Mail beanspruchen. Das Löschen einer Nachricht dauert rund drei Sekunden, das Archivieren sieben Sekunden. Knapp elf Sekunden dauert die Entscheidung, sich erst zu einem späteren Zeitpunkt mit einer Nachricht zu beschäftigen. Das Schreiben einer E-Mail dauert durchschnittlich rund 72 Sekunden.

Die Boomerang-Analyse enthält außerdem eine Formulierungsempfehlung für Betreffzeilen. Wer E-Mails mit einem der folgenden Wörter in der Betreffzeile verschickt, hat gute Chancen auf eine Antwort:

  • Gelegenheit

  • Demo (Vorführung)

  • kontaktieren

  • Kosten

  • Konferenz

  • Absage

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Manfred Michaelis - 06.03.2012 15:25
Es geht doch gar nicht darum, ob jemand auf eine E-Mail antwortet, sondern darum, ob die E-Mail das erreich,t was der Absender mit ihr bezweckte. Eine Antwort mag sogar genau das Falsche sein. Überhaupt: Vielleicht ist schon die E-Mail das falsche Werkzeug für die Kommunikation. Managern, die es nicht schaffen, sich aus dem täglichen E-Mail-Strudel zu ziehen, sei "Management by E-Mail" empfohlen. Das verschafft einen Blickwinkel, den die meisten von uns schon lange verloren haben.
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