E-Mail

Klatsch und Spam

Zwei Drittel der E-Mails unnütz für die Arbeit

09.07.2012, von

Was im beruflichen Mail-Postfach landet, ist mehrheitlich nicht relevant für geschäftliche Aufgaben. Das zeigt eine Umfrage von Anbieter Mimecast.

500 IT-Abteilungen in den USA, Großbritannien und Südafrika wurden vom E-Mail-Management-Anbieter Mimecast für die Studie "The Shape of Email" befragt. Eines der zentralen Ergebnisse: Oft enthalten E-Mails überhaupt keine für den Job relevanten Informationen. Nur bei jeder dritten Nachricht, so die Studienauswertung, sei das anders. Während 25 Prozent der Mails im Posteingang als wesentlich eingestuft werden, gelten weitere 14 Prozent als unbedingt notwendig.

61 Prozent der Mails werden als nicht oder kaum erforderlich für den Job eingestuft.Vergrößern
61 Prozent der Mails werden als nicht oder kaum erforderlich für den Job eingestuft.
Foto: IckeT - Fotolia.com

Gleichzeitig bedeutet das, dass fast zwei Drittel (61 Prozent) der E-Mails als nicht oder kaum erforderlich für den Job eingestuft werden. 13 Prozent der Nachrichten im Posteingang sind privat, durchschnittlich sieben Prozent stufen die Befragten als Spam ein. Im Schnitt sind die Mehrzahl der E-Mails interne Nachrichten, die Mitarbeiter untereinander austauschen, die übrigen Nachrichten sind extern.

Moderne Arbeitsformen beeinflussen auch die Agenda der IT-Abteilungen, die sich mit den Sicherheitsaspekten mobiler Mail-Nutzung auseinandersetzen müssen. 39 Prozent der Umfrageteilnehmer äußern sich besorgt darüber, welche Folgen die mobile Nutzung von E-Mails auf die Sicherheit haben könnte. 41 Prozent sehen den Mail-Zugriff von überall als eine Sicherheitsherausforderung. Doch es gibt größere Aufreger. Für noch mehr Beunruhigung sorgen Viren, die per Mail versandt werden und allgemeine Sicherheitsverstöße beim Umgang mit E-Mails (jeweils 55 Prozent).

73 Prozent der Umfrageteilnehmer erlauben ihren Mitarbeitern den Zugriff auf soziale Netzwerke. In 55 Prozent der Unternehmen loggen die Mitarbeiter sich während der Arbeitszeit bei Business-Plattformen wie Linkedin ein oder dürfen das zumindest. Knapp die Hälfte (47 Prozent) der Firmen erlaubt die Nutzung sozialer Netzwerke wie Facebook. Ein Drittel der Befragten glaubt, dass sich durch den Einsatz sozialer Medien das E-Mail-Volumen reduziert hat. Die Studienautoren gehen davon aus, dass dieser Anteil noch weiter steigen wird.

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