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PwC-Studie zum Datenschutz

Facebook Like Button behindert Social Media

11.06.2012, von Michael Kallus

Unternehmen zögern, Social Media für die direkte Werbeansprache ihrer Kunden zu nutzen. Das liegt laut PwC auch an der Unsicherheit beim Datenschutz.

Der "Like"-Button von Facebook erhitzt die Gemüter. Webseiten mit diesem Button schicken Nutzungsdaten an Facebook - noch bevor ein Besucher diesen überhaupt angeklickt hat.Vergrößern
Der "Like"-Button von Facebook erhitzt die Gemüter. Webseiten mit diesem Button schicken Nutzungsdaten an Facebook - noch bevor ein Besucher diesen überhaupt angeklickt hat.
Foto: kovaleff - Fotolia.com

Momentan sind die Unternehmen eher zurückhaltend, was die Nutzung von Social Media im Kundenkontakt angeht. Das geht aus einer Umfrage der Analysten von PricewaterhouseCoopers (PwC) unter 250 Datenschutzbeauftragten der 1000 größten deutschen Unternehmen her. So gaben nur 13 Prozent der Unternehmen an, Social Media für eine direkte Werbeansprache ihrer Kunden zu nutzen, und lediglich 36 Prozent setzen Social-Plugins auf ihrer Homepage ein.

Ein Brennpunkt ist immer noch die Diskussion über den "Like"-Button von Facebook. Webseiten mit diesem Button schicken Nutzungsdaten an Facebook - noch bevor ein Besucher diesen überhaupt angeklickt hat. Aufgrund der unklaren rechtlichen Situation müssen Unternehmen laut PwC hier weiterhin mit Bußgeldern rechnen, wenn sie diesen Button in ihre Webseite einbinden.

Auch beim Cloud Computing fehlt es vielen Unternehmen noch an der Datensicherheit. Gegen eine Auslagerung von Informationen sprechen für fast 80 Prozent der Befragten in erster Linie Sicherheitsbedenken. Und 57 Prozent sind der Ansicht, dass die Rechtssicherheit beim "Cloud Computing" nicht gegeben ist.

Gefahren: Kosten und Imageverlust

An solchen Diskussion zeigt sich aber auch, dass Unternehmen insgesamt aufmerksamer geworden sind. Zu groß sind wohl die Kosten und der Imageverlust durch Vorfälle. So sind 70 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Datenschutz in ihrem Unternehmen wichtig oder sehr wichtig genommen wird. Im Jahr zuvor teilten diese Einschätzung lediglich 56 Prozent der Datenschutzbeauftragten.

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