| Inhalt dieses Artikels: | |
| Wie Versicherer Kunden binden wollen | |
| CRM "sehr sensibler Bereich" | |
| Schadenversicherer setzen auf Boni und Rabatte | |
06.10.2011, von Christiane Pütter
Personenversicherer investieren in Kundendatenbanken, Schadenversicherer ins Social Web. Bei Anwendungen für das Customer Relationship Management (CRM) dominieren in der Assekuranz Eigenlösungen, wie der Hamburger Berater Steria Mummert berichtet.
Die Stimmung ist verhalten optimistisch in der deutschen Versicherungsbranche. Insgesamt 58 Prozent rechnen bis 2014 mit einer Stagnation, immerhin 17 Prozent glauben an eine Verbesserung der Lage. Dreizehn Prozent dagegen erwarten eine Verschlechterung, die verbleibenden zwölf Prozent mögen keine Prognose abgeben. Das ergab der "Branchenkompass 2011 Versicherungen" des Hamburger Beraters Steria Mummert. Entscheider aus 100 Versicherungsgesellschaften haben daran teilgenommen.
| Kundenbindung und Kundenwertentwicklung sind die derzeit dominierenden Themen bei Versicherungen. Foto: Yuri Arcurs - Fotolia.com |
Dominierende Themen, schreibt Steria Mummert, sind derzeit Kundenbindung und Kundenwertentwicklung. Wie die Befragung zeigt, setzen Schaden- und Personenversicherer dabei unterschiedliche Prioritäten.
Beispiel Soziale Netzwerke im Internet: 57 Prozent der Schadenversicherer wollen bis 2014 in Social Networks investieren. Bei den Personenversicherern sind es mit 32 Prozent deutlich weniger. 71 Prozent der Schadenversicherer geben außerdem an, den Internetvertrieb stärken zu wollen. Von den Personenversicherern sagen das 47 Prozent.
Beim Stichwort Datenbank kehrt sich das Verhältnis um: 79 Prozent der Personenversicherer wollen bis 2014 in zentrale Kundendatenbanken investieren. Bei den Schadenversicherern sind es 57 Prozent. Kundenkontakt-Management steht bei 74 Prozent der Personenversicherer auf der Liste und bei 60 Prozent der Schadenversicherer.
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