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| Geld fließt in falsche Kanäle | |
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03.05.2012, von Christiane Pütter
CIOs von Banken können ihre Wünsche bei den IT-Investitionen oft nicht durchsetzen. Stattdessen fließt das Geld ins operative Geschäft, so die Hamburger Berater PPI.
Wenn Banken IT-Investitionen tätigen, unterscheiden sich diese "meist stark von den Wunschvorstellungen der IT-Verantwortlichen". Das behauptet jedenfalls der Berater PPI aus Hamburg.
Hintergrund ist eine Befragung von rund 100 IT-Entscheidern aus der Branche. Die sähen gern mehr Geld für die strategische IT-Entwicklung. Faktisch allerdings genießt dieses Thema nur bei 22 Prozent der Banken Priorität. Stattdessen stehe der größte Teil des Geldes üblicherweise für das operative Geschäft zur Verfügung.
Das Budget für strategische Investitionen fließt meist in die Bereiche Vertrieb und Investmentbanking (Treasury und Eigenhandel). Laut PPI liegen diese Felder mit 66 Prozent vorn.
Die Berater wollten auch wissen, wann die Banken zum letzten Mal in ihre IT investiert haben. Generell sei das "weniger als ein Jahr" her. Dabei lägen strategische Neuerungen aber länger zurück als operative, so PPI. Managing Consultant Andreas Milanese spricht gar von einem "Missverhältnis zwischen operativer und strategischer IT-Investition".
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