| Inhalt dieses Artikels: | |
| Deutsche Bank: IT soll 1,1 Milliarden sparen | |
| Die neue SAP-Plattform Magellan | |
| Spekulationen über Entlassungen | |
24.09.2012, von Christiane Pütter
Insgesamt will die Deutsche Bank ab 2015 jährlich viereinhalb Milliarden Euro einsparen. Die IT soll 1,1 Milliarden Euro dazu beitragen.
| Was Kürzungen beim Personal angeht, will sich die Deutsche Bank nicht festlegen. Foto: Deutsche Bank |
Die ersten 100 Tage im Amt sind vorbei für Jürgen Fitschen und Anshu Jain, die neuen Chefs der Deutschen Bank. Nun verkündeten die Co-Vorsitzenden des Vorstands und des Group Executive Committee ihre Pläne für die "Strategie 2015+". Dabei fiel eine Zahl: 4,5 Milliarden Euro. Dieser Betrag soll ab 2015 jährlich eingespart werden.
Davon sollen 1,7 Milliarden Euro Einsparungen aus dem Bereich Infrastruktur kommen, zu dem auch die IT zählt. Das Kostensenkungspotenzial in der IT wird auf 1,1 Milliarden Euro beziffert. Pro Jahr, versteht sich. Zu den bisherigen Ausgaben in diesem Bereich macht die Bank keine Angaben.
Einige Tage nach der Präsentation gliederte Klaus Thoma, Pressesprecher der Deutschen Bank, diese Angaben im Gespräch mit CIO.de genauer auf. Die Bank unterteilt den weltweiten IT-Bereich in zwei Felder: Global Technology umfasst |IT-Infrastruktur| und Anwendungen, Global Business Services die Abwicklung von Transaktionen. Bei der Global Technology sollen ab 2015 jährlich 700 Millionen Euro eingespart werden, bei den Global Business Services 400 Millionen.
Unter das Schlagwort Infrastruktur fallen außerdem die Bereiche Logistik, Corporate Security und zentrale Koordinationsfunktionen sowie Risiko, Finanzen, Rechtsabteilung & Compliance sowie anderes. Weil hier mit Kostensenkungen von 600 Milliarden Euro gerechnet wird, summieren sich die Zahlen im Infrastrukturbereich auf die angegebenen 1,7 Milliarden.
| Deutsche Bank AG (Mehr Fakten über die IT in diesem Unternehmen) |
| ||||