Finance IT


Digitalisierung im Finanzsektor

Die 5 größten Irrtümer der Banken

16.11.2012
Von Ursula Pelzl

Irrtum 2: Alles dreht sich um Apps.
Was zu tun ist: Eine App allein macht noch keine digitale Strategie. Schnell einen Omni-Channel-Ansatz entwickeln lautet das Gebot der Stunde. So lange Apps mehr oder weniger nur smarte "Hingucker" auf SmartphonesSmartphones, Tablet-Computern sind aber nicht in eine umfassende Strategie integriert sind, tragen sie kaum zu einem Ausbau des Geschäfts bei. Alles zu Smartphones auf CIO.de

Irrtum 3: Investitionen in digitale Technologien zur Kundenbindung sind überflüssig, da Retail-Kunden ihre Bank ohnehin nicht wechseln.
Was zu tun ist: Attraktive Angebote für junge und/oder technologieaffine Kunden entwickeln. Ihre Wechselbereitschaft ist hoch und sie suchen - gerne online - das beste Angebot und haben keine Scheu, hierfür auch ihre Kontoverbindung zu wechseln.

Irrtum 4: Das Thema Digitalisierung ist am besten bei den Spezialisten aus der IT-Abteilung aufgehoben.
Was zu tun ist: Einen weitreichenden strategischen und kulturellen Wandel einleiten und auch marktnahe Mitarbeiter bei der Weiterentwicklung der IT-Systeme und -Anwendungen intensiv mit einbeziehen. Das Thema Digitalisierung geht alle an.

Digitale First Mover generieren Wettbewerbsvorteile

Irrtum 5: Es reicht aus, erfolgreiche digitale Konzepte von Wettbewerben zu kopieren - eine Vorreiterrolle ist viel zu riskant. Was zu tun ist: Schnell einsteigen. Banken, die vor ihren Konkurrenten eine digitale Strategie umsetzen, können mit "First-Mover-"Vorteilen rechnen und haben einen Wissensvorsprung. Nachzügler laufen Gefahr, im Wettbewerb zurückzufallen.

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