Unterschriftsdynamik

Fraunhofers sichere Bankkarte

08.03.2013, von

Das Fraunhofer-Institut hat eine Bankkarte entwickelt, die den rechtmäßigen Besitzer an der Art des Unterschreibens erkennen soll. Die Neuerung ist auf der CeBIT zu sehen.

Ein vom Fraunhofer IGD entwickeltes Verfahren soll Kartenzahlen sicherer machen.Vergrößern
Ein vom Fraunhofer IGD entwickeltes Verfahren soll Kartenzahlen sicherer machen.
Foto: Fraunhofer IGD

Wohl dem, der eine Sauklaue hat. Sie könnte die Sicherheit seiner Bankkarte steigern. Das lässt zumindest eine Entwicklung des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung (IDG), Darmstadt, vermuten.

Nach Darstellung der Forscher erkennt die Karte, wie der Nutzer unterschreibt, das heißt, wie er den Stift hält und mit welcher Geschwindigkeit er ihn bewegt. Diese sogenannte Unterschriftsdynamik mache jeden Menschen einzigartig.

Diese biometrische Spur sei schwer zu fälschen, so die Forscher. Daher biete ihr Verfahren zusätzliche Sicherheit.

In der Praxis soll das funktionieren wie folgt: Der Kunde unterschreibt auf einem Touchpad, wenn er die Karte bei seiner Bank abholt. Dabei werden die biometrischen Merkmale seiner Handschrift auf dem Chip der Karte gespeichert. Will der Kunde bargeldlos zahlen, steckt er das Plastik-Rechteck in einen handelsüblichen Kartenleser. Der Bezahlvorgang kann nur durch den biometrisch korrekten Schriftzug quittiert werden - die Karte erkenne, wenn ein Dieb die Unterschrift fälscht, so das Fraunhofer-Institut.

Seite: 1 | 2
weiter
Kommentieren: Kommentieren
Weitere Inhalte zu:
Unterschriftsdynamik, Karte, Kunde, Sicherheit, Fraunhofer
Newsletter von CIO.de
CIO-Netzwerk
CIO Exklusiv
CIO Exklusiv Blackberry
Wirtschaftsmeldungen
Karriere
IT Security
Stellenmarkt
Mobile IT
Healthcare IT
Public IT
Retail IT
Finance Forum
IT-Berater
Cloud Computing
SAP
Whitepaper
Worldnews