Neue Kommunikationsformen verändern das Konsumentenverhalten

Banken und Web 2.0: Der Kunde wird zum Konkurrenten

22.08.2007, von Christiane Pütter

Warum zur Bank gehen? Privatleute leihen sich per Web 2.0 untereinander Geld.Vergrößern
Warum zur Bank gehen? Privatleute leihen sich per Web 2.0 untereinander Geld.

Bevor Banken nun allerdings anfangen, jede Menge kommunikativer Köder auszuwerfen, weisen die Analysten auf den Punkt Compliance hin. Bei sämtlichen Anwendungen und Aktivitäten sind gesetzliche Vorgaben ebenso zu bedenken wie bei anderen IT-Projekten auch.

Blogs kosten Zeit und Aufmerksamkeit

Außerdem darf der Zeitaufwand nicht unterschätzt werden. Insbesondere Blogs müssen regelmäßig - und das heißt mehrfach am Tag - gepflegt werden. Auf Kommentare und Einträge muss schnell reagiert werden.

Die Deutsche Bank ist davon überzeugt, dass Web 2.0 das Verhalten der Kunden bereits jetzt massiv verändert hat. Beispiele sind von Privatleuten an Privatleute vergebene Kredite auf Plattformen wie Smava (Deutschland) oder Zopa (Großbritannien), wobei Geldinstitute komplett außen vor bleiben, oder innovative Zahlungsformen wie etwa PayPal, Click&Buy oder Giropay. In Deutschland haben sich bereits mehr als 40 davon etabliert.

DB Research hat die Tipps unter dem Titel "Be a driver, not a passenger. Implications of Web 2.0 for financial institutions" ausgeführt.

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