02.11.2011, von Thomas Pelkmann
Bei Apps geht es immer um den Kompromiss zwischen einfacher Bedienung und komplexen Funktionen. Welche iPad-Office-Suiten diesem Anspruch gerecht werden.
| Das Apple iPad 2 ist nicht nur ein richtig nettes Spielzeug, sondern auch ein echtes Arbeitsgerät. Wir stellen Ihnen Produktivität-Apps für den Tablet-PC vor. Foto: Apple |
Prognosen zum Markt mobiler Endgeräte nehmen gerne die Zahl der verfügbaren Apps für die einzelnen Geräte als Maßstab, um über mögliche Erfolge und Misserfolge zu spekulieren. Das iPad wäre da mit gut 100.000 nativen Apps weit vorne, das technisch mindestens gleichwertige TouchPad von HP mit bisher kümmerlichen 300 Apps klar auf dem letzten Platz.
Robert Strohmeyer, Autor bei PCWorld, weist zurecht darauf hin, dass die Zahl von Apps nur wenig über die tatsächliche Produktivitätsleistung mobiler Geräte aussagt. Es sei viel wichtiger, die Qualität der einzelnen Produktivitätsanwendungen zu prüfen. Für diesen Vergleich hat sich Strohmeyer sechs iPad-Office-Apps vorgenommen.
Foto: Quickoffice |
Zwei Dinge sind dabei wichtig zu erwähnen: Erstens: Eine externe Tastatur ist für produktives Arbeiten mit den Office-Apps unerlässlich. Dabei ist es egal, welches Keyboard man benutzt - das drahtlose von Apple, das iPad Keyboard-Dock oder eine Bluetooth-Tastatur von Drittanbietern. Aber ohne ist produktives Arbeiten schlechterdings unmöglich. Und zweitens: Ebenfalls unerlässlich sind Online-Speicher wie Dropbox, die das störrische Datenaustauschverfahren des iPad über iTunes ersetzen und damit deutlich vereinfachen.
Seit dem Start des iPad im Frühjahr 2010 gehört Office2 HD zu den führenden Office-Programmen für das Apfelbrett. Es ist nicht annähernd so robust und intuitiv wie die Apple-Einzel-Apps, schreibt Robert Strohmeyer, böte aber deutlich besseren Cloud-Support.
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