Apple iPad

8 Tablet-PC im Vergleich

Das Apple iPad ist einfach besser

22.08.2011, von Thomas Pelkmann

In einem Vergleichstest von Tablet-PCs haben Marktforscher den eigentlichen Grund für die Stärke von Apple ermittelt.

Bei genauem Hinsehen ist das Konzept des iPad einfach besser als das seiner Mitbewerber, hier das Playbook von RIM.Vergrößern
Bei genauem Hinsehen ist das Konzept des iPad einfach besser als das seiner Mitbewerber, hier das Playbook von RIM.
Foto: Apple, RIM

Vor einiger Zeit hatten wir schon darüber spekuliert, warum die oft und lange angekündigten iPad-Rivalen nicht so recht erfolgreich sind. Die US-Marktforscher von iSupply mischen sich nun mit einer verblüffend einfachen Antwort in diese Diskussion ein: Das Konzept des iPad, so das Fazit eines "Teardown" genannten Vergleichs von insgesamt acht Tablet-PCs, ist einfach besser.

Auch 15 Monate nach der Einführung des iPads, so das Resümee von iSupply nach dem Vergleichstest, können Wettbewerber noch immer nicht mit der Design-Effizienz des Apple-Tablets mithalten. Der Vorteil des Konzerns aus Cupertino liegt unter anderem darin, dass er sowohl die Hard- als auch die Software kontrolliere.

Das könnten andere Hersteller nicht oder nur eingeschränkt. "Bei Speicher und Akku kommt dieser Vorteil besonders zum Tragen, wo Apple Vorteile bei Kosten, Platzbedarf und Performance hat", kommentiert Wayne Lam von iSupply. Die Apple-Integration beim iPad geht so weit, dass sogar eigenes Prozessoren-Design verwendet wird, wo bei Android-Tablets Standardkomponenten von Nvidia, Qualcomm oder Texas Instruments ihre Dienste verrichten müssten.

Bei den Android-Geräten kommt auch das Betriebssystem von Drittanbietern. Sogar die Blaupausen der Produkte für die Hardware-Spezifikationen gingen mitunter an andere Unternehmen, die als Zulieferer ihren Beitrag zu den Tablet-PCs leisteten.

Jetzt den CIO Mobile IT Newsletter bestellen!
Kommentieren: Kommentieren
Andreas Hoffmann - 12.09.2011 15:02
Der allgemeinen Kritik an diesem Artikel kann ich mich nur anschliessen. Leider geht auch nicht en Detail daraus hervor, was nun wirklich so genial am iPad sein soll. Ich kann nur sagen, dass mich das Gerät auf Grund der Limitationen (kein USB usw.) und der Restriktionen im Bereich Software alles andere als überzeugt hat. Hingegen bin ich ein begeisterter Nutzer meines handlicheren und universell einsetzbaren 7" Samsung Galaxy Tab. Ich würde annehmen, dass auch in diesem Fall eher ein emotional geführter Glaubenskrieg das Fazit erschuf. Rational ist der Hype um Apple nicht zu begründen. Aus meiner Sicht überteuerte Nischenprodukte für eine emotional wählende Klientel.
J. Spitz - 30.08.2011 13:59
So evident wie hier behauptet wird, dass es ein Vorteil ist, dass die Hard- und Software aus einer Firma kommen, kann ich behaupten, dass es besser ist, wenn sie aus unterschiedlichen Firmen kommen. Der größte Teil der Android-Tablets und -Smartphones verwendet seit langer Zeit höherwertige Komponenten. Das OS erlaubt eine größere Freiheit in den Anwendungen und bietet u.a. auch einen Zugriff auf USB-Geräte im Host-Modus, d.h. wie ein stationäres Gerät. Apple ist bei Innovationen stark im Rückstand, Apple kopiert Funktionen seit langer Zeit von anderen und behauptet sie selbst "erfunden" zu haben, s. A5-Prozessor. Der Vorteil von Apple liegt im Design und Marketing. Technisch ist Cupertino schon ganz weit zurück.
T. Ra. - 23.08.2011 09:40
Sehr geehrter Herr Pelkmann, es ist ja nicht neu, dass man mit amerikanischen Studien in europäischen Kulturkreisen vorsichtig umgehen muss. Hinzu kommt, dass in dem Artikel wesentliche Tablets fehlen. Nicht umsonst ist Apple derzeit bemüht, Samsung Geräte gerichtlich mit allen lauteren und unlauteren Mitteln verbieten zu lassen. Man spürt die technologische und konzeptionelle Überlegenheit und damit die Konkurrenz der Geräte bei Apple. Der Markt hat sich hier bereits für eine andere "Hitliste" der Geräte entschieden. Das hat nur noch nicht jeder mitbekommen. Übrigens ist es zum Teil wohl auch die übertriebene Kundenbevormundung durch Apple, die die Kunden hier zu anderen Geräten greifen lässt. Dies ist also, anders, als in dem Artikel erwähnt, je mehr, je länger ein Nachteil für Apple. Mit Freundlichen Grüsse T. Ram
Thomas Pelkmann - 22.08.2011 16:58
Sehr geehrter Herr S., mein Artikel bezieht sich auf eine US-amerikanische Studie, besteht also naturgemäß aus zahlreichen Übersetzungen. "Einfach aus Dollar Euro gemacht" wurde dennoch nicht: In der Bildergalerie stehen die Originalpreise in Dollar, also ohne Übersetzungen. Die Herstellungspreise sind ebenso und bewusst in Dollar angegeben, weil es nicht seriös möglich war, hier Euro-Preise einzusetzen. Im Artikel selber sind zweimal Euro-Preise erwähnt; der für das Galaxy Tab ist tatsächlich falsch; hier steht der US-Preis als Euro-Preis, was nicht stimmt. Für das Eee Pad stimmt die Euro-Angabe aber. Ich bitte Sie, diesen Fehler zu entschuldigen. Warum Sie dieser eine Fehler aber dazu verleitet, mir zu unterstellen, ich hätte zwei Apple-Aufkleber auf den Augen, ist mir schleierhaft. Mir wären, ehrlich gesagt, sachliche Argumente oder auch persönliche Meinungen mit Substanz lieber. Eine Diskussion um die Apple-Vorherrschaft könnte nämlich tatsächlich spannend sein. Schade. Mit freundlichen Grüßen, Thomas Pelkmann
Wolfgang S. - 22.08.2011 14:51
Dieser Artikel scheint wortwörtlich übersetzt. Es wurde z.B. einfach aus Dollar Euro gemacht. Es wurde nicht berücksichtigt, dass es in europa eine andere Preistruktur gibt und dass die Marktverteilung anders aussieht. Einen solchen Artikel kann nur schreiben, wer zwei Apple-Aufkleber auf den Augen hat ...
Weitere Inhalte zu:
TouchPad, Xoom, Galaxy Tab, iPad, Playbook