| Inhalt dieses Artikels: | |
| 2017 werden 250 Millionen Tablets verkauft | |
| "Apple, es reicht!" | |
05.09.2011, von Andrea König
Marktforscher sagen einen Tablet-Boom voraus, sinkende Preise sind der Hauptgrund. Der Marktanteil von iPads soll fallen, aber weiterhin hoch sein.
Ausgedient haben Tablets aktuellen Einschätzungen nach noch lange nicht. Im Gegenteil - die Marktforscher von In-Stat rechnen damit, dass die Zahl der Tablets im Jahr 2017 die Anzahl von 250 Millionen erreichen wird.
| 2015 soll der Marktanteil des iPads bei 44 Prozent liegen. Foto: Apple |
Die Zahl ist höher als vergleichbare Schätzungen. Wie etwa ZDNet berichtet, hatte man bei Digitimes vor kurzem Zahlen von Marktforschern genannt, die für das Jahr 2012 mit 100 Millionen Tablets rechnen. Aber ein weiterer Marktforscher - iSuppli - geht sogar von noch größeren Zahlen aus. Dort erwartet man bereits im Jahr 2015 273,5 Millionen verkaufte Tablets.
Als Gründe für das Wachstum im Tablet-Markt nennt man bei In-Stat neue Tablets von Consumer-orientierten Marken wie Samsung, Motorola, LG und HTC und die sinkenden Preise der Geräte. Wie fallende Preise den Kauf von Tablets ankurbeln, zeigte gerade erst das Beispiel vom HP Touchpad. Als der Gerätepreis im August auf 99 Euro gesenkt wurde, war der einstige Ladenhüter plötzlich überall ausverkauft.
Die Marktforscher von In-Stat gehen davon aus, dass die Mehrheit der Geräte (56 Prozent) im Jahr 2017 zwischen neun und elf Inch groß sein wird. 90 Prozent der Tablets werden in fünf Jahren auf iOS oder Android basieren. Windows steht dann abgeschlagen an dritter Stelle.
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