Apple iPad

Tipps, Apps, Praxis

Ratgeber: Das iPad im professionellen Einsatz

08.08.2011 (aktualisiert), von Thomas Joos

Stehen Sie auch vor der Herausforderung, das Apple iPad erfolgreich ins Unternehmensnetz zu integrieren? Dieser Praxisratgeber fasst Tipps und Apps zusammen.

Mittlerweile gehören iPads in vielen Unternehmen zu den ständigen Begleitern professioneller Anwender. Daher stellt sich für Administratoren meist die Aufgabe, diese Anwender beziehungsweise deren Tablets so gut wie möglich einzubeziehen.

Meist wurden vor den iPads ja bereits iPhones im Unternehmen eingesetzt. Das ist insofern hilfreich, als beispielsweise in puncto Anbindung an Exchange und SharePoint die gleichen Regeln für iPad/iPad 2 und iPhone gelten. In Sachen Exchange-ActiveSync-Richtlinien bieten beide Gerätetypen die identischen Möglichkeiten, unterliegen aber auch den gleichen Einschränkungen. Die Anwendungen zur Verwaltung von E-Mails, Terminen und Kontakten sind identisch, nur die Ansicht ist größer.

Das iPhone-Konfigurationsprogramm, das Sie zur Automatisierung der Konfiguration von iPhones verwenden, können Sie zusammen mit dem iPad 2 nicht einsetzen. Erstellte Konfigurationsprofile und Einstellungen lassen sich auf diesem Weg nicht übertragen.

iPhone-Apps auf dem iPad nutzen

Unternehmensanwender, die iPhone-Apps auf dem iPad nutzen wollen, stellen schnell fest, dass die meisten Apps nicht angepasst sind. Das äußert sich darin, dass die App in einem kleinen iPhone-Fenster dargestellt wird. Angepasste Apps für das iPad nutzen den ganzen Bildschirm. Sie können zwar das Fenster vergrößern, allerdings leidet darunter die Darstellung, sodass ein vernünftiges Arbeiten oft nicht möglich ist.

Darstellungsfragen: iPhone-Apps lassen sich auf dem iPad betreiben.Vergrößern
Darstellungsfragen: iPhone-Apps lassen sich auf dem iPad betreiben.

Sie können problemlos an dem Rechner, mit dem Sie ein iPhone verwalten, auch Ihr iPad anschließen. iTunes speichert den Status der verschiedenen Geräte, und Sie können für iPhone und iPad getrennt festlegen, welche Apps auf welchem Gerät zur Verfügung stehen sollen. Ist eine App nicht mit dem iPad kompatibel, überprüfen Sie, ob Sie kostenlos noch die iPad-Variante der App herunterladen können. In manchen Fällen bieten Entwickler auch optimierte Erweiterungen mit der Endung "HD" an.

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