Überdurchschnittliche Stundensätze

BI-Freiberufler kosten 89 Euro

04.12.2012, von

Die Nachfrage nach auf Business Intelligence spezialisierten IT-Freelancern ist groß. Sie können laut Gulp 15 Euro mehr verlangen als andere IT-Freiberufler.

Studien zufolge investieren Unternehmen verstärkt in Lösungen für Business Intelligence (BI). Dadurch steigt die Zahl der BI-Projekte und somit auch die Nachfrage nach BI-Spezialisten. Doch bei IT-Dienstleistern sind gute BI-Berater ein knappes Gut. Davon profitieren selbstständige BI-Experten. Diese fordern derzeit in Verhandlungen im Schnitt 89 Euro pro Stunde - und bekommen das verlangte Stundenhonorar in den meisten Fällen auch.

BI-Freelancer machen klasse Kasse

Die Stundensatzforderungen der Freiberufler mit BI-Spezialisierung liegen damit 15 Euro höher als die aller anderen IT- und Engineering-Selbstständigen. Letztere fordern aktuell einen durchschnittlichen Stundensatz von 74 Euro. Diese Zahlen liefert die IT-Projektbörse Gulp, die dafür mehr als 80.000 in ihrer Datenbank eingetragene Profile von IT-Selbstständigen ausgewertet hat.

Mehr als ein Fünftel (22,7 Prozent) der BI-Freelancer verlangt zurzeit sogar Stundensätze von 100 Euro und mehr. Zum Vergleich: Bei den anderen IT- und Engineering-Freiberuflern sind das anteilsmäßig nur 10,5 Prozent. Bei rund einem Viertel der BI-Freiberufler liegt der Stundensatz zwischen 90 und 99 Euro, bei knapp 28 Prozent zwischen 80 und 89 Euro. Weniger als 80 Euro verlangen aktuell lediglich 23 Prozent.

Die selbstständigen BI-Experten sind im Schnitt 44 Jahre alt. Damit liegt der Altersdurchschnitt dieser Gruppe ein Jahr unter dem der anderen in der Gulp-Datenbank eingetragenen IT- und Engineering-Experten. Das Verhältnis zwischen BI-Selbstständigen und anderen IT-Freelancern variiert je nach Altersgruppe.

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