| Inhalt dieses Artikels: | |
| IBM drängt zur IT-Industrialisierung | |
| Automatisierung versus Kündigungsschutz | |
18.06.2008, von Tanja Wolff
IBM hat eine neue Ära bei der IT-Industrialisierung angekündigt - wieder einmal. Für Branchenkenner ist der Schlachtruf von Big Blue nicht neu. Regelmäßig wird das Thema Automatisierung von der Branche aufgegriffen. Dumm nur, dass die Anwender noch nicht bereit dafür sind.
| IT-Industrialisierung ist ein alter Hut, findet Rüdiger Spies von IDC. |
Neue Service Management-Lösungen sollen Unternehmen auf dem Weg zur IT-Industrialisierung helfen. Demnach beinhaltet die Industrialisierung des Betriebs von IT-Systemen einen Prozess kontinuierlicher Innovationen. Diese sollen mittels Automatisierung und unter Verwendung von Best Practises die Design-, Umsetzungs- und Verwaltungs-Phasen von IT-Systemen stärker miteinander verschränken.
IBM verspricht, mit diesem Prozess die IT-Management-Kosten zu senken und Türen von neuen Geschäftsmöglichkeiten zu öffnen. "Bei der Industrialisierung von Prozessen werden bisher kaum Automatisierungen angewendet", sagt Al Zollar von IBM Tivoli.
Jetzt aber ist der Betrieb von IT-Anlagen reif für die Industrialisierung, so Zollar. Die Umstände seien vergleichbar mit der Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts, als Fließband und Automatisierung in der Automobilbranche Einzug hielten. Die Strategie von IBM lautet deshalb, mit Software-Tools, Hardware und Services aus einer Hand Unternehmen vom Silo-Management hin zu industrialisierten Prozessen zu führen.
Alles nicht neu findet Rüdiger Spies von IDC: "Industrialisierung höre ich regelmäßig." Schon vor 20 Jahren sei in diesem Zusammenhang über Automatisierung gesprochen worden. Die Ankündigung von IBM gebe es schon länger.
| IBM Deutschland GmbH (Mehr Fakten über die IT in diesem Unternehmen) |
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