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| Keine Lust auf Twitter, Facebook oder LinkedIn | |
| Twitter und Facebook als Übungsfeld für ein internes Netzwerk | |
CIOs halten Twitter, Facebook oder LinkedIn einerseits für Zeitverschwendung ohne erkennbaren Nutzen. Andererseits fürchten sie, bei einer Verweigerung den Anschluss zu verpassen.
Jack MacKay hat keine falsche Scheu vor offenen Worten. Er stehe in Sachen Social Media auf der langen Leitung, gibt der CIO der American Hospital Association (AHA) auf unserer US-Schwesterpublikation cio.com zu. Er habe weder Zeit noch Lust, sich damit zu beschäftigen. Kürzlich hat er dennoch Accounts bei Facebook, LindedIn und Twitter eröffnet. "Damit ich wenigstens ein bisschen Ahnung davon bekomme", sagt er.
MacKay geht es nicht alleine so. Der IT Excellence Benchmark, den das deutsche CIO-Magazin gemeinsam mit der TU München und der Business Group Munich (bgm) durchführt, zog erst vor wenigen Wochen das Fazit: Echte Communities gibt es nur im echten Leben.
Dennoch scheinen sich Entscheider wie MacKay unter Druck zu fühlen, sich mit dem Thema anzufreunden. Dafür hält Chuck Musciano, CIO des US-Baumaschinenherstellers Martin Marietta Materials, Tipps parat. Er twittert mehrfach täglich auf zwei verschiedenen Accounts, einem privaten und einem geschäftlichen. Außerdem betreibt er einen Blog und klickt häufig auf Facebook und LinkedIn.
"Irgendwann wird das zu viel und man kann er nicht mehr bewältigen", sagt Musciano. Deshalb arbeitet er jetzt mit der Software TweetDeck. Das Programm filtert zum Beispiel Inhalte, sucht nach Schlagworten und strukturiert Twitter-Kontakte.
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