Jobwechsel planen

Wie man an den richtigen Headhunter gerät

01.03.2010, von Eva BuchhornKlaus Werle

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Ob Einzelberater, globaler Suchkonzern oder feien kleine Headhunterbude: Wechselwillige sollten gezielt und frühzeitig selbst das Gespräch suchen. Woran Führungskräfte den passenden Headhunter erkennen.

Es gab Zeiten, da schien die Karriere des Alan Hippe schon vorbei, nachdem sie gerade erst richtig begonnen hatte. Hippe, fleißig, ehrgeizig, ein Schnelldenker, war 2002 mit nur 35 Jahren als jüngster Finanzchef eines Dax-Konzerns bei Conti eingestiegen. Sechs Jahre später galt er als heißer Kandidat für den Vorstandsvorsitz. Es kam anders. Schaeffler übernahm Conti. Hippes Mentor, Konzernchef Manfred Wennemer, verließ das Unternehmen - Pech für Hippe.

Inzwischen ist der ehrgeizige Jungmanager wieder im Rennen um einen Chefposten - nicht bei Conti, sondern bei ThyssenKrupp. Im April dieses Jahres folgte Hippe dem Ruf Gerhard Crommes in den Vorstand von Deutschlands größtem Stahlkonzern, wo er das Finanzressort übertragen bekam. Neben Stahlvorstand Edwin Eichler darf er sich nun Hoffnungen auf die Nachfolge von Konzernchef Ekkehard Schulz machen.

Dass sich das Blatt für Hippe so glücklich wendete, daran hat ein Personalberater kräftig mitgewerkelt: Heiner Thorborg (65) aus Frankfurt beobachtet Hippe seit Langem und stellte ihn im Hause Thyssen vor. Kaum eine Spitzenpersonalie in der deutschen Wirtschaft geht über die Bühne, ohne dass ein Headhunter seine Hand im Spiel hat. Mit kreativen Ideen und einem fein gesponnenen Kontaktnetz in die Führungsetagen gelingt es den Beratern immer wieder, das Besetzungskarussell anzustupsen und talentierten Managern den Weg zur Topkarriere zu ebnen.

Gerade in Zeiten, in denen die Zukunftsaussichten für viele Führungskräfte unscharf bis düster sind, kann die Hilfe eines Personalberaters den Weg aus der Sackgasse weisen. Doch wer sind diese versierten Beziehungsmakler? Wer hat wirklich Zugang zu den Etagen der Macht? Welche Berater sind im Kommen, wessen Einfluss schwindet eher?

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Foto: manager-magazin.de

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