Recruiting

Recruiting-Trends 2011

Arbeitgeber noch keine Freunde vom Bachelor

20.05.2011, von

Neben demografischem Wandel und Fachkräftemangel kämpfen Arbeitgeber mit dem Bologna-Prozess. Vor allem der Bachelor-Abschluss macht viele laut Monster ratlos.

"Selig, wer sich vor seinen Untergebenen so respektvoll benimmt, wie wenn er vor seinen Vorgesetzten stünde" - dieses Zitat wird dem Ordensstifter und Wanderprediger Franz von Assisi (1181 - 1226) zugeschrieben. Dieser Tage dürfte es wieder an Aktualität gewinnen, denn Unternehmen machen sich zunehmend um ihren Ruf als Arbeitgeber Gedanken.

Der Aufbau einer Arbeitgebermarke ist für Firmen das wichtigste Mittel, um für Bewerber attraktiv zu erscheinen.Vergrößern
Der Aufbau einer Arbeitgebermarke ist für Firmen das wichtigste Mittel, um für Bewerber attraktiv zu erscheinen.
Foto: Monster

Zumindest steht Employer Branding, der Aufbau einer Arbeitgebermarke, ganz oben auf der Liste der Schlüsselherausforderungen im Recruiting. Das geht aus der Studie "Recruiting-Trends 2011" hervor. Für diese Analyse haben die Frankfurter Goethe-Universität und die Universität Bamberg im Auftrag des Karriere-Portals Monster Entscheider aus den deutschen Top-1000-Unternehmen befragt.

Die Forscher wollten wissen, welche Themen Recruiting-Verantwortliche in diesem Jahr besonders stark beschäftigen. Nach wie vor dominieren der demografische Wandel und der Fachkräftemangel - beides "langfristige Trends", wie die Studienautoren anmerken.

Auf Platz drei rangiert der Bologna-Prozess, also die Umstellung der Hochschulausbildung auf Bachelor- und Masterprogramme. Die Kritik lautet, dass die Verkürzung des Bachelorstudiums auf drei Jahre, die straffe Studienorganisation und enge Zeitvorgaben den Studenten erschweren, Praxisphasen oder Auslandsaufenthalte in ihre Ausbildung zu integrieren. Praktika sollen dem Nachwuchs aber die Möglichkeit geben, schon während des Studiums Praxiserfahrung zu sammeln und Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen.

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peterarie - 28.05.2011 15:36
Arbeitgeber noch keine Freunde vom Bachelor.... guten Tag, ich bin gut ausgebildeter Facharbeiter im Handwerk und Ausbilder in freier Wirtschaft. Schon vor 25 Jahren bin ich aus dem Arbeitsleben ausgeschieden, weil ich nicht bereit war: für je 1000 DM = 3000 DM zubewegen. Also habe ich freiberuflich gearbeitet. Jetzt im Wissen dass in der BRD Fachkräfte fehlen, mit umfangreicher Kreativität, würde ich gerne in meinem Handwerk arbeiten. Doch immernoch ist hier die Staatsquote über 35% !!! ALSO: es lohnt sich nicht in der BRD zu arbeiten. So sehen es viele meiner Kollegen. Dies sollte einmal völlig un-akademisch betrachtet werden. mfG. peterarie in Kreiensen am 29mai2011
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