CIOs brauchen Informatiker

Datenbank- und Windows-Experten gesucht

21.02.2012, von Christiane Pütter

38.000 bis 44.000 Euro Einstiegsgehalt zahlen Firmen Informatikern. Der Bedarf an IT-Experten wächst laut einer Staufenbiel-Studie dieses Jahr weiter.

Unternehmen berichten von offenen Stellen für Informatiker - allerdings sind 19 Prozent davon Praktikantenstellen.Vergrößern
Unternehmen berichten von offenen Stellen für Informatiker - allerdings sind 19 Prozent davon Praktikantenstellen.
Foto: Staufenbiel

Für fünf Berufsgruppen kann derzeit überhaupt keine Rede sein von Krise auf dem Arbeitsmarkt: Wirtschaftswissenschaftler, Ingenieure, Informatiker, Juristen und Naturwissenschaftler. Die Euro-Krise habe sich "noch nicht so negativ auf die Bedarfsplanung der Unternehmen ausgewirkt, wie es anzunehmen wäre". Das schreibt der Kölner Berater Staufenbiel in seiner Studie "Job-Trends Deutschland 2012".

Das Berliner Trendence-Institut hat die Studie für Staufenbiel durchgeführt. Personalentscheider aus 255 Unternehmen haben teilgenommen.

Informatiker für offene Stellen gesucht

Diese haben derzeit insgesamt 15.037 Stellen frei. Die meisten davon (6.683) wollen sie mit Wirtschaftswissenschaftlern besetzen. Für Informatiker gibt es 1.613 freie Stellen. Das große "Aber" bei diesen Zahlen: Staufenbiel rechnet Praktikanten-Stellen mit ein. Und diese halten immerhin ein gutes Drittel (35 Prozent) an der Gesamtzahl.

Bei den Informatikern heißt das konkret: 19 Prozent der Stellen sind Praktikantenstellen, zwölf Prozent Trainee-Stellen. 38 Prozent sind für Hochschul-Absolventen gedacht, 32 Prozent für Young Professionals.

Engelbert Maier - 20.03.2012 18:41
alsoch finde diese Zahlen nicht langweilig,aber aus meiner Sicht spiegeln sie nicht die Realität wider! Warum schreiben diverse Firmen über Monate immer wieder dieselben Stellen aus? Warum klagen viele Absolventen, dass sie von einem Praktikum zum nächsten Praktikum sich durchhangeln und trotzdem kein Angebot zur Übernahme bekommen, obwohl sie eine vollwertige Arbeit leisten. Vielleicht sollte man auch mal eine Studie von der anderen Seite her, also von den Absolventen aus initieren. Schon allein die Ablehnungen bezogen auf einen Absolventen, wäre ein interessantes Indiz, dafür, dass ich diesen Zahlen aus dem Artikel her einfach nicht glauben kann. Ich formuliere es noch provokanter: Solange die unzähligen Prsonaldienstleistungsunternehmen sich dermaßen "empfehlen", dass die Personalverantwortlichen eigentlich keine Managemententscheidung mehr treffen müssen, weil sie es von diesen Dienstleistern abgenommen bekommen, die richtige Auswahl für das Unternehmen vorzunehmen... Ist es aber dann auch die richtige Auswahl, oder bekommt der Personalverantwortliche nicht den "richtigen", der den Dienstleistern die Vermittlungsprovision sichert? Wo ist denn das unternehmerische Augenmaß der Verantwortlichen eben nicht nur nach dem Papier zu entscheiden, sondern nach der Persönlichkeit bei einem persönlichen Gespräch. Die Absolventen sind eben in ihrer Entwicklung bei weitem noch nicht fertig, aber viele Anlagen, die ein gutes Unternhemen vielleicht in Zukunft braucht, sind vorhanden und im Gespräch spürbar. Leider finde ich die Entwicklung mit den Personaldienstleistungsfirmen überhaupt nicht gut, ja sogar schädlich. Ich denke, wir reden uns insgesamt den Arbeitsmarkt zu gut, aus welchen Gründen auch immer. Ich glaube, dass dann die Blase zerplatzt, dass Deutschland so viele Fachkräfte braucht, genau so zerplatzt, wie die von vor einigen Jahren mit den ausländischen Spezialisten...
Sebastian von Herbst - 21.02.2012 09:41
Ständig diese Artikel mit diesen vielen Zahlen - total langweilig.
Jetzt den Karriere-Newsletter bestellen!
Weitere Inhalte zu:
Karriere, IT-Nachwuchs, Informatiker, Absolventen, Staufenbiel
Newsletter von CIO.de
Exklusiv
Exklusiv Blackberry
Wirtschaftsmeldungen
Karriere
Security
Dynamic IT
Healthcare IT
Whitepaper
IT-Berater
Retail-IT
Finance-Forum
SAP

UMFRAGE
Vor dem EuGH wird über den Handel mit Gebraucht-Lizenzen gestritten. Nutzen Sie Second-Hand-Software?
Ja, in großem Umfang. Das spart viel Geld.
Nur für wenige Anwendungen.
Nein, das Angebot erfüllt unsere Bedürfnisse nicht.
Nein, die Rechtslage ist zu unsicher.
Wir evaluieren das gerade erst.
» Abstimmen

SERVICE