| Inhalt dieses Artikels: | |
| Karriere gar nicht mehr so wichtig | |
| Mix aus virtueller und persönlicher Kommunikation | |
| Einstieg als Trainee ist fast schon Standard | |
16.07.2012, von Christiane Pütter
Mit Aufstiegsmöglichkeiten allein locken Firmen den Nachwuchs von der Uni nicht mehr. Dem sind mittlerweile Familie, Freunde und Selbstverwirklichung wichtiger.
Der akademische Nachwuchs weiß, was er will. Karriere gehört nicht unbedingt dazu - Privates ist wichtiger. Zu diesem Ergebnis kommt der Management-Berater Kienbaum aus Gummersbach. Kienbaum hat für die "Absolventenstudie 2011/2012" mehr als 350 Studierende verschiedener Fachrichtungen befragt.
| Ziele und Werte der kommenden Mitarbeitergeneration laut Kienbaum-Studie Foto: Kienbaum |
Die Frage nach den wichtigsten Werten und Zielen im Leben beantworten die Teilnehmer eindeutig: 71 Prozent setzen Familie und Freunde an die erste Stelle. In deutlichem Abstand folgt das Stichwort Selbstverwirklichung mit 48 Prozent der Stimmen auf Platz zwei.
Erst auf Platz drei rangieren Erfolg und Karriere (43 Prozent). Dahinter nennen die Absolventen Gesundheit (37 Prozent), Reisen und fremde Länder (28 Prozent) sowie Verantwortung (27 Prozent).
Zum Vergleich: In einer ähnlichen Studie vor zwei Jahren hatten noch 50 Prozent der Befragten Erfolg und Karriere als wichtiges Ziel genannt, auch Gesundheit war auf 50 Prozent der Nennungen gekommen. Familie und Freunde rangierten 2010 wie in der aktuellen Studie ganz oben.
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