10 dringende Appelle

Kommunikationswahnsinn, der aufhören muss

10.01.2013, von

Probleme bei der Verständigung mit Kollegen und Vorgesetzten führen zu Unzufriedenheit. Was am meisten nervt und welche Ursachen der alltägliche Irrsinn hat.

'Die Hölle, das sind die Anderen!', wusste schon Jean-Paul Satre. Und er hatte Recht. Höllische E-Mail-Kommunikation, höllisches Gejammer über Facebook, höllische Meetings, und wir immer mittendrin. Da hilft nur Abschalten, zumindest gelegentlich. Sollten wir einen populären Teil der Hölle vergessen haben, schreiben Sie uns. Schließlich wird es - wenn kein Wunder geschieht - im kommenden Jahr wieder eine Liste geben.

1. Kollegen, die sich in der Kaffeeküche darüber aufregen, dass Facebook nervt

Und das Facebook eine Datenkrake ist und dass der Neue der Ex schon wieder gepostet hat, dass...
Ursache: Der Herr hat erstens Langeweile und kennt zweitens niemanden, der schon mal einen Abend ohne Computer und Smartphone verbracht hat.

2. Profilbilder auf Facebook, die witzig oder hintersinnig sein sollen

Manche Männer finden Alphatiere als Profilbild witzig.Vergrößern
Manche Männer finden Alphatiere als Profilbild witzig.
Foto: Harald Lange - Fotolia.com

Gerne Gorillas, Vitali Klitschko oder Robbie Williams. Oder Rehe, Blumenvasen und Sonnenuntergänge. Ursache: Der Betreffende hat nicht begriffen, dass Facebook nicht hintersinnig ist.

3. Blogs von Chefs, die nicht wissen, was ein Blog ist

Schreiben lassen sie dann die Nachwuchskraft aus dem Marketing oder - noch schlimmer - einen Mitarbeiter der PR-Agentur. Das Ergebnis ist eine Mischung aus Produktprosa und Plattitüden. Ursache: Keiner traut sich, dem Chef zu sagen, dass Bloggen nur Sinn macht, wenn man Lust dazu hat.

Jens Kiefer - 29.01.2013 13:33
Was war das denn? Natürlich muss man sich kurz fassen, wenn man mit "10 Punkte dies, 10 Punkte das" sein Geld verdienen muss. Aber das reicht nicht mal ansatzweise an das hier übliche Niveau. Bitte nicht wieder kommen!
Heinz Windfuhr - 10.01.2013 23:30
Der Autor provoziert. Das ist alles. Vielleicht ist es auch eine Selbsttherapie. Ich finde den Artikel aber sehr gut. Ich wünsche mir mehr solche erfrischenden Texte. Herr Lixenfeld schreiben sie so weiter!
Kjell Barbian - 10.01.2013 21:03
Lieber Herr Lixenfeld, die Kommunikation im Arbeitsumfeld ist in den meisten Unternehmen in der Tat verbesserungswürdig. Dass ein Ankreiden von "Jugendsprech" unter wiederholter Zuhilfenahme "total" bzw. "voll" zur Steigerung einen Beitrag zur Verbesserung leistet, wage ich zu bezweifeln. Auch im Übrigen scheinen mir viele der angesprochenen Punkte sehr konstruiert und bis zur Unkenntlichkeit überzeichnet. Schade, denn aus diesem Thema hätte man mit etwas mehr Sachlichkeit gewiss einen Mehrwert für den Leser schaffen können.
Isabella Mader - 10.01.2013 19:14
Was wird das, wenn's fertig ist? Ein Frust-Posting? Dann passt es auf einen Blog der nicht gelesen wird. Als Artikel in einem seriösen Magazin hat ein konzeptloses Aneinanderreihen von Realitätsverweigerung eigentlich nichts verloren.
Harald Pump - 10.01.2013 15:27
Einen so flapsig geschriebenen und überflüssigen Artikel hätte ich zwar nicht geschrieben, aber wenn, dann so anonym wie dieser hier.
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