| Inhalt dieses Artikels: | |
| Studenten: Kriterien für die Jobwahl | |
| Wie der Arbeitgeber sein soll | |
| Großer Einfluss durch Freunde - Medien nicht so relevant | |
31.01.2013, von Christoph Lixenfeld
Studierende in Europa machen sich gern selbst ein Bild, bevor sie einsteigen. Eine breit angelegte Studie untersucht, wie AbsolventInnen ihre Karriere planen.
| Hochschulabsolventen in Europa haben bezüglich ihrer Karriere ganze unterschiedliche Vorstellungen. Foto: Yuri Arcurs - Fotolia.com |
Kaum ein Begriff ist auf den Karriereseiten deutscher Zeitungen in den zurückliegenden Jahren so strapaziert worden wie die "Generation Praktikum". Gemeint waren damit stets junge Menschen, die über lange Zeit viel arbeiten für wenig Geld und am Ende doch keinen festen Vertrag bekommen.
Entsprechend schlecht ist bei uns das Image von Praktika. Interessanter Weise scheint diese Diskussion aber eine exklusiv deutsche zu sein. Jedenfalls legt das eine aktuelle Studie nahe, in der die Duisburger Franz Haniel & Cie. GmbH 925 Studierende der Fächer Wirtschaft und Ingenieurwesen aus sieben europäischen Ländern über ihre Karriereambitionen befragt hat, darüber, was Karriere für sie bedeutet und welche Faktoren bei der Planung im Mittelpunkt stehen.
Ein spannendes Ergebnis der Studie ist, dass Praktika insgesamt beliebt sind. In Frankreich und Italien bevorzugen 58 bzw. 53 Prozent der Wirtschaftsstudenten diese Einstiegsvariante, in Deutschland sind es lediglich 22 Prozent.
Trainee-Programme haben zwar nach Angaben von Haniel in ihrer Bedeutung zugenommen, mit einem Anteil von 23 Prozent gehören sie europaweit dennoch nicht zu den am meisten gewünschten Einstiegsvarianten.