| Inhalt dieses Artikels: | |
| Schlechtes IT- und Personal-Management | |
| Die IT hinkt hinterher | |
| Soziale Netzwerke und Cloud Computing zu wenig genutzt | |
24.01.2011, von Andreas Schaffry
Unternehmen aus der Elektronik- und Hightech-Branche haben ein schlechtes Recruiting. Auch die IT-Systeme sind veraltet. Als Arbeitgeber wenig attraktiv, wider besseres Wissen.
Unternehmen aus der Hightech- und Elektronikbranche sind für den weltweiten Wettbewerb schlecht aufgestellt. Sie haben zum einen große Defizite beim Personalmanagement und bei der Rekrutierung von Top-Absolventen sowie hervorragenden Mitarbeitern.
| Firmen aus der Hightech- und Elektronikbranche ist die die Rekrutierung hochqualifizierter Mitarbeiter weniger wichtig. Sie setzen vor allem auf bessere Kundenbeziehungen und Kostensenkungen. Foto: Accenture |
Starken Nachholbedarf haben Hightech- und Elektronikunternehmen auch beim Einsatz und der Nutzung zukunftsgerichteter Informationstechnologien angeht. Nicht zuletzt fehlt es am notwendigen Eigenkapital zur Finanzierung der Wachstumsstrategien.
Diese Kernergebnisse präsentiert das Management- und Technologie-Beratungshaus Accenture in der Studie "The future of electronics and High Tech. Developing international operating models for the next era of competition". 53 Prozent der im Rahmen der Untersuchung befragten COOs (Chief Operating Officer) gaben an, dass die Mitarbeiter ein wichtiges Kapital sind, um sich auch in der Krise gegenüber den Wettbewerbern zu differenzieren.
Zum Vergleich: Als wichtigste Maßnahme zur Überwindung der Wirtschaftskrise bezeichneten 87 Prozent eine Stärkung und Verbesserung der Zusammenarbeit mit Kunden, noch vor Kostensenkungen (83 Prozent). Lediglich 17 Prozent glauben, dass ihre Firma weltweit für die besten Mitarbeiter und Absolventen wirklich attraktiv ist.
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