| Inhalt dieses Artikels: | |
| 4 Wege, wie Chefs ihre Mitarbeiter demotivieren | |
| 2. Strategen mit Konzentrationsmangel | |
| 4. Komplett unrealistische Ziele | |
17.02.2012, von Christiane Pütter
Zu viele Führungsriegen stampfen kurzfristig allerlei strategische Initiativen aus dem Boden - und lassen sie ebenso schnell wieder versanden. Ihnen fehlt die Fähigkeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und Ergebnisse abzuwarten, so McKinsey. Dieses Problem verstärkt sich noch, wenn die Firmenspitze intern zerstritten ist.
Ein Mitarbeiter schrieb in sein Tagebuch: "Der Vice President tat seine Meinung kund, welche Produkte am besten zu unserer Konzernstrategie passen und daher priorisiert werden sollten. Tatsächlich aber weiß doch weder er noch sonst irgendjemand, welche Konzernstrategie wir überhaupt verfolgen."
"Keystone Kops" heißen die tragikomischen Anti-Helden einer US-Stummfilmserie. Es handelt sich dabei um ein Grüppchen übereifriger Polizisten, die ständig im Kreis herumrennen, sich versehentlich gegenseitig eins überziehen und wirklich jedes Vorhaben in den Sand setzen.
Übertragen auf Unternehmen sprechen Amabile und Kramer zum Beispiel von Führungskräften, die mit ihren eigenen Reporting-Strukturen überfordert sind, weil diese zu komplex geraten. Eine Folge davon sind ständige Änderungen auf den letzten Drücker.
Eines der Tagebücher wurde von einem Angestellten geführt, der eine Schnittstellenfunktion zwischen Marketing einerseits und Forschung/Entwicklung andererseits besetzt. Seine Erfahrung: Sein Team und er bekamen widersprüchliche Anweisungen aus den beiden Abteilugen. Außerdem versäumten die Führungskräfte der Marketing-Abteilungen immer wieder entscheidende Team-Meetings.
| ||||