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Was Bewerber fordern und Firmen bieten

07.12.2012, von

Nirgendwo sind Bewerbern Gehalt und flexible Arbeitsorte wichtiger als hierzulande, so SuccessFactors. Und: HR-Abteilungen nutzen Social Media oft nur partiell.

Diese Instrumente nutzen Personalmanager, um geeignete Jobkandidaten zu scouten.Vergrößern
Diese Instrumente nutzen Personalmanager, um geeignete Jobkandidaten zu scouten.
Foto: SuccessFactors

Personalchefs nutzen Social-Media-Tools immer noch nur partiell als Instrument zur Besetzung neuer Stellen. Das geht aus einer internationalen Studie von Dimensional Research im Auftrag des mittlerweile zu SAP gehörenden HR-Software-Anbieters SucessFactors hervor. Das Hauptthema der Umfrage unter mehr als 1500 HR-Chefs in sechs Ländern ist allerdings ein anderes: der Umgang von Firmen mit Forderungen von Jobkandidaten und Arbeitnehmern. Hier zeigen sich beträchtliche Unterschiede zwischen den Generationen und deutsche Besonderheiten. Hierzulande ist etwa im internationalen Vergleich das Geld häufiger Verhandlungsgegenstand als anderswo.

Erstaunlich ist aber primär, dass Social Media im HR-Bereich bei weitem noch nicht die Rolle spielt, wie man es als Außenstehender vermuten würde. Etwa die Hälfte der Befragten gibt an, überhaupt keine Web 2.0-Plattformen oder Internet-Jobbörsen zur Identifizierung interessanter Jobkandidaten zu nutzen.

Facebook in den USA beliebt, Xing in Deutschland

Jeweils ein Viertel der Befragten nutzt zu diesem Zweck LinkedIn, Facebook sowie einschlägige Karriereseiten wie Monster oder Dice. Zwölf Prozent inspizieren bei der Personalsuche auch das Gezwitschere auf Twitter. Nur jeweils rund fünf Prozent setzen dabei auf Xing, BranchOut und interne Social-Media-Plattformen.

Mit 29 Prozent ist in dieser Hinsicht laut Studie Facebook in den USA ein besonders beliebtes Instrument. "Die Befragten aus den Niederlanden weisen die höchste Wahrscheinlichkeit einer Nutzung von LinkedIn (32 Prozent) und Twitter (19 Prozent) auf", so Dimensional Research weiter. "Und diejenigen aus Deutschland sind die aktivsten User von Xing (22 Prozent) und Karriereportalen (37 Prozent)."

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