17.04.2009, von Christiane Pütter
Branchenkenner Lawrence Imeish berichtet, dass diese Menschen oft mit Bergleuten verwechselt werden. Die Gesichter unter dicken Schichten von Staub, die Arme bandagiert, weil Geräte instabil auf einem Regal balancierten und im falschen Moment herunterfielen - IT kann ein Drecksjob sein.
7. Der E-Mail-Spitzel: Zwar macht sich der E-Mail-Spitzel den weißen Kragen nicht dreckig, wohl aber die weiße Weste. Sicherheits-Spezialist Roger Grimes geht davon aus, dass jedem dieser Job angedient werden kann, der genug IT-Erfahrung hat und verschwiegen wirkt.
Der Job besteht darin, die E-Mails der Belegschaft zu lesen oder ihre Browser-Historie zu dokumentieren. Manchmal ist auch der eigene Vorgesetzte die Zielperson.
Wer sich darauf einlässt, sollte sich nicht einreden, er wende Schaden von der Firma ab, so Grimes. Entdeckt der Spitzel zum Beispiel Kinderpornos auf dem Rechner eines Vorstandmitglieds und informiert seinen Auftraggeber darüber, wird längst nicht immer die Polizei eingeschaltet. Im Klartext: Der Spitzel soll keine Verbrechen aufdecken oder so etwas, sondern brisante Informationen finden und ansonsten den Mund halten.
Technik-Journalist Dan Tynan hat diese Karriere-Varianten auf unserer US-Schwesterpublikation cio.com unter dem Titel "Even dirtier IT-jobs - the muck stops here" ausgeführt.
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