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Cloud Computing und SaaS

Welche IT-Jobs in der Wolke verschwinden

31.08.2009, von

Durch Cloud Computing und Software as a Service brauchen Unternehmen immer weniger Server- und Datenbank-Administratoren. Dafür steigt der Bedarf an IT-lern, die Verträge mit Providern managen. Anders gesagt: Blue Collar-IT war gestern, morgen ist White Collar-IT.

Cloud Computing hat sich laut dem aktuellen Gartner Hype Cycle noch gar nicht zum Mainstream entwickelt - trotzdem spekulieren Fachleute bereits über die Folgen für IT-ler. Unser US-Schwestermagazin cio.com hat einige davon zusammengetragen. Glaubt man den Experten, werden manche Skills durch Cloud Computing überflüssig.

Forrester-Analyst Ted Schadler bezeichnet die Entwicklung als Schritt von der Blue Collar- zur White Collar-IT. Konkret: Technik-Fertigkeiten im engen Wortsinn werden immer weniger gebraucht. Stärker gefragt sind Leute, die Verträge mit Providern und Anbietern aushandeln.

Carole Schlocker, President of IT Staffing Services bei iSpace, stößt ins gleiche Horn. Die Cloud verringere den Bedarf an Server- und Datenbank-Administratoren sowie an Infrastruktur- und Netzwerk-Spezialisten, sagt sie. Stattdessen suchen Firmen IT-ler, die verstehen, welche Services sie brauchen und diese integrieren und managen. Gartner-Analyst Mark McDonald beobachtet bereits, dass sich IT-ler Force-zertifizieren lassen - nach dem Anbieter Salesforce.com.

Sein Kollege Ben Pring erwartet jedoch nicht, dass diese Entwicklung über Nacht die IT-Welt verändert. Vorerst könnten Cloud Computing und Software as a Service Unternehmensnetzwerke nur ergänzen, nicht ersetzen. Dieses "vorerst" erstreckt sich laut Pring auf die kommenden zehn Jahre.

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