Unternehmenssteuerung

Was ein modernes Dashboard leisten muss

10.03.2010, von Mario Zillmann

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Klassische Managament-Dashboards arbeiten meist mit vergangenheitsbezogenen KPIs. Das Top-Managament kann deshalb nicht proaktiv handeln. Das richtige Zusammenspiel von Business Intelligence und analytischen Methoden schafft Abhilfe, meint Mario Zillmann von Lünendonk.

Mario Zillmann ist Consultant bei der Lünendonk GmbH.Vergrößern
Mario Zillmann ist Consultant bei der Lünendonk GmbH.

Für einen proaktiven Managementstil sind neben finanziellen Kennzahlen auch nicht-finanzielle Indikatoren, wie Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterfluktuation, Qualitätskennzahlen (TQM, Liefertreue), Renditevorgaben oder konjunkturelle Entwicklungen, unabdingbar. Eine ganzheitliche und nachhaltige Unternehmenssteuerung lässt sich erst durch die integrierte Betrachtung und Analyse aller Kennzahlenfelder erschließen.

Führungskräfte müssen den stetig steigenden Anforderungen immer komplexerer Organisationen und Marktgegebenheiten gerecht werden. Dafür müssen sie alle zur strategischen Entscheidungen notwendigen Informationen zielgenau, umfassend, zeitnah und von jedem Ort aus einsehen können. Nur dann sind sie in der Lage, Veränderungen im Wettbewerbsumfeld anhand von Kennzahlen messen, frühzeitig erkennen und mit entsprechenden Strategiemaßnahmen proaktiv gegensteuern zu können.

Kontinuierliche Beobachtung und entscheidergerechte Aufbereitung aller internen und externen Umfeldfaktoren bilden die Grundlage nachhaltiger Managemententscheidungen.Vergrößern
Kontinuierliche Beobachtung und entscheidergerechte Aufbereitung aller internen und externen Umfeldfaktoren bilden die Grundlage nachhaltiger Managemententscheidungen.

Klassische Management-Dashboards sind diesen Herausforderungen heute nicht immer gewachsen. Vielmehr benötigen Entscheider moderne Dashboards, die eine integrierte Sicht auf interne wie externe Kennzahlen ermöglichen. Zusätzlich vereinfachen sie die Erstellung weiterführender Analysen, beispielsweise Korrelationen und Simulationen zwischen den Key Performance Indicators (KPI).

Das Top-Management hat somit ein wirkungsvolles Instrument zur Hand, um neben der segmentierten KPI-Betrachtung Korrelationen und Simulationen zwischen unterschiedlichen Indikatoren durchführen zu können. Diese integrierte Betrachtung ist Basis für ein ganzheitliches Risikomanagement, anhand dessen Führungskräfte interne wie externe Gefahren frühzeitig erkennen und auf ihre Relevanz für den Geschäftserfolg hin analysieren können.

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