Marketing-Mitarbeiter müssen Software bewältigen können

Business Intelligence ist ohne IT am Schlauesten

17.01.2007, von Christiane Pütter

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Dass das mit dem Gießkannen-Prinzip in der Reklame nicht funktioniert, hat sich durchgesetzt. Kunden werden heute mit Customer-Relation-Ship-Lösungen detailliert unter die Lupe genommen, um passgenaue Marketing-Konzepte zu entwerfen. Das klappt allerdings nur, wenn die Kollegen aus Werbung und Marketing mit der Software auch klarkommen, geben die Analysten von Aberdeen in einer aktuellen Studie zu bedenken.

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Geplante Investitionen in BI-Software

Henry Ford brachte es auf den Punkt. "Ich weiß, die eine Hälfte meiner Werbung ist rausgeschmissenes Geld. Das Problem ist, dass ich nicht weiß, welche Hälfte", soll der Auto-Tycoon einmal geseufzt haben. Dementsprechend stehen Marketing-Leute an allen Ecken und Enden unter Druck: Sie müssen sich viele kreative Aktionen wie SMS-Werbespielchen ausdenken, sollen den gläsernen Kunden präsentieren und obendrein die Budgets schonen. Da wird der Ruf nach Unterstützung seitens der IT immer lauter.

Für BI-Tools ist genug Geld da

Die Investitionsbereitschaft der Unternehmen ist nach den Daten der Studie denn auch hoch: Zwei Drittel der Befragten geben an, in diesem oder nächstem Jahr Geld für Tools auszugeben, die das Kundenverhalten voraussagen sollen. Dasselbe Interesse äußern sie an Marketing-Automatisierungs-Anwendungen.

Unterm Strich dürfte sich das Engagement rechnen: Aberdeen untersucht Customer-Relationship-Management-Lösungen (CRM) und Business Intelligence Software (BI) schon länger und bescheinigt den Tools, Kundenbindungen verstärken, Kundenzufriedenheit steigern und mehr Ertrag aus Absatzförderungs-Kampagnen herausholen zu können.

Dennoch: Die Präzision beim Blick auf die Kundschaft sollte auch bei der Auswahl der Anbieter von BI-Lösungen nicht fehlen. Dabei sind grundsätzliche und individuelle Faktoren zu berücksichtigen.

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