Markt soll bis 2012 jährlich um 12,5 Prozent wachsen

Business Intelligence: Anbieter spalten sich in zwei Lager

21.11.2007, von Christiane Pütter

Allein mit den Lizenzen sind im Bereich Business Intelligence (BI) im vorigen Jahr weltweit vier Milliarden US-Dollar umgesetzt worden. Bis 2012 sind jährliche Wachstumsraten von 12,5 Prozent zu erwarten, so die Analysten von Datamonitor. Sie denken, dass sich der Markt aufsplittet in Anbieter, die hochspezialisierte Lösungen wie etwa automatisierte Realtime-Analysen verkaufen und solche, die BI in Alltags-Anwendungen einbetten.

Der Blick in die Ferne zeigt viel Potenzial für Business Intelligence.Vergrößern
Der Blick in die Ferne zeigt viel Potenzial für Business Intelligence.

Für diese Entwicklung haben die Analysten zwei Treiber ausgemacht: Den Trend zum digitalen Unternehmen und die Entwicklung der BI-Software vom Spezialprodukt zur Massenware.

Angesichts anschwellender Informationsfluten sind Unternehmen gezwungen, Daten zu tracken und zu überwachen. Ohne Business Intelligence-Lösungen geht das nicht mehr. Die Analysten sehen insbesondere die Finanzbranche als starken Nachfrager, schon um Online-Banking oder B2C-Aktivitäten und die vielen Compliance-Vorgaben bewältigen zu können. So kommen denn auch ein Drittel der Ausgaben für BI von Finanzdienstleistern.

Außerdem sind die Branchen Telekommunikation, Handel und Fertigung führend und die öffentliche Hand wird aufholen, so Datamonitor.

Weil sich BI zum Massenphänomen entwickelt, integrieren immer mehr Verkäufer von Datenbank-Lösungen BI-Funktionalitäten in ihre Produkte. Wer künftig BI Software kaufen will, trifft daher sowohl auf Anbieter, die voraussagende Analysen oder Real time BI im Portfolio haben als auch auf solche, die Client BI Applications feilbieten. Datamonitor geht davon aus, dass BI zunehmend in Anwendungen für den Alltagsgebrauch und Enterprise Application Suiten zu finden sein wird.

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