| Inhalt dieses Artikels: | |
| CIOs investieren nicht in CRM | |
| CRM-Prioritäten: Bestandskunden binden, Neukunden gewinnen | |
12.03.2010, von Andreas Schaffry
Unternehmen wollen 2010 mit CRM-Initiativen vor allem bestehende Kundenbeziehungen intensivieren sowie neue Kunden akquirieren. Doch CIOs drehen die Ausgaben für neue CRM-Technologien zurück.
Die Rezession im Jahr 2009 hatte wenig Einfluss auf die CRM-Initiativen von Unternehmen. Allerdings knausern die Anwenderunternehmen im Jahr 2010 bei den Investitionen in CRM-Technologien.
Zu diesen Kernergebnissen kommt die Umfrage "User Survey Analysis: Practitioners Help Shape Agenda for Gartner’s 2010 European CRM Summit" des US-Marktforschers Gartner. Demnach wollen 45 Prozent der im Rahmen der Studie befragten Manager und CIOs kein Geld für CRM-Technologien ausgeben. Das sind fünf Prozent mehr als noch im Jahr 2008.
| CRM-on-Demand-Lösungen und analytisches CRM erfreuen sich reger Nachfrage. |
Eine steigende Nachfrage im CRM-Markt erwarten die Analysten allenfalls im Hinblick auf neue IT-Betriebskonzepte wie Software as a Service (Saas) sowie nach analytischem CRM. Zudem planen Unternehmen verstärkt, mittels webbasierter E-Commerce-Anwendungen ihre Service-Prozesse zu Kunden zu verbessern.
Insgesamt prognostiziert die Untersuchung im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg der Ausgaben für CRM-Vorhaben um 0,7 Prozent. Das Wachstum ist zwar schwach, doch schneidet der CRM-Markt im Vergleich zu anderen Software-Segmenten damit immer noch gut ab.
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