| Inhalt dieses Artikels: | |
| KSB: Weltweites CRM-Projekt gestartet | |
| Bis 2011 an 50 Standorten | |
13.07.2010, von Riem Sarsam
Um den weltweiten Kontakt zu seinen Kunden zu verbessern, hat sich das Maschinenbau-Unternehmen KSB für die Einführung eines CRM entschieden. Das System wird zentral in Deutschland installiert und soll in 50 Ländern genutzt werden.
| Eine Pumpe der US-amerikanischen Tochtergesellschaft GIW Industries, die im Phospat-Abbau Flüssigkeitsfeststoff-Gemische transportiert. |
Bislang gibt es kein System, das man als übergreifendes CRM bezeichnen könnte. "Die Kollegen in einzelnen Gesellschaften haben eigene, lokale Systeme genutzt, hier und da arbeitete man mit einer selbstentwickelten Datenbank", schildert Harald Zollbrecht, Projektleiter CRM bei der KSB AG die Ausgangslage.
Die KSB Aktiengesellschaft aus dem pfälzischen Frankenthal erzielt mit der Produktion von Pumpen, Armaturen und zugehörigen Systemen einen Umsatz von knapp zwei Milliarden Euro. Der Konzern produziert an mehr als 30 Standorten und unterhält Niederlassungen in 100 Ländern.
Im Vertrieb arbeitet jede Einheit größtenteils für sich, eine länderübergreifende Verbindung zwischen den einzelnen Niederlassungen war daher immer mit einem Extra-Aufwand verbunden. Mit einer neuen Software wird man die Kommunikation und Kooperation zwischen den einzelnen Niederlassungen und Regionen vereinfachen.
Um seine internationalen Vertriebsprozesse anzugleichen sowie die Nähe zu den Kunden zu verbessern, hat sich KSB für die Einführung eines einheitlichen CRM entschieden. Die Wahl fiel auf eine Branchen-Lösung, die speziell auf den Bedarf von Industrieunternehmen sowie der Bau- und Bauzulieferindustrie zugeschnitten ist. Mit der gefundenen Lösung komme man den eigenen Prozessen am nächsten, erklärt Zollbrecht.
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