13.12.2006, von Andreas Schaffry
Eine Welle neuer technologischer Fortschritte wird die PC-Architekturen in Unternehmen fundamental verändern. Wer heute eine neue Client-Plattform einführt, beeinflusst damit unter Umständen die Arbeitsweise seiner Mitarbeiter in den nächsten zehn Jahren. Zudem wachsen die berufliche und private Nutzung von Personal Computern und Anwendungen zunehmend zusammen. Das sagen die Marktforscher von Gartner in einer Analyse zu neueren Entwicklungen im Personal Computing.
Die technologische Entwicklung verändert die Arbeitumgebungen für Anwender in Unternehmen. Anwender wollen künftig auch im beruflichen Bereich mit Verfahren arbeiten, die sie aus dem Bereich der Consumer-Technologien gewohnt sind.
Dieser Paradigmen-Wechsel vollzieht sich Gartner-Analyst Stephen Kleynhans zufolge rasant und die IT-Abteilungen in Unternehmen sollten darauf vorbereitet sein. Gartner hat - um die Entwicklungen zwischen 2007 und 2012 zu beschreiben - eine dreistufige Roadmap aufgebaut.
Quantensprung mit Vista
Die erste Phase zwischen 2007 und 2008 ist zum einen gekennzeichnet durch Microsofts neues Betriebssystem Vista, laut Gartner der größte Quantensprung seit der Markteinführung von Windows 2000. Unternehmen, die Vista einführen wollen, müssen deshalb vorab genau den Einfluss auf die anwenderspezifischen Arbeitsprozesse untersuchen.
Des Weiteren sieht Gartner in der Core-Architektur der neuen Intel-Prozessoren eine Abkehr vom bislang geltenden Preis-Leistungs-Prinzip in diesem Bereich. Die neuen Prozessor-Modelle bieten mehr Leistung bei geringerem Energieverbrauch sowie erweiterte Kernfunktionen und mehr Sicherheit.
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