29.06.2007, von Christiane Pütter
| Lösungen für das Vertrags-Management müssen nicht immer vom CLM-Provider stammen. |
Aberdeen hat interessiert, von wo die verwendeten Tools stammen. 19 Prozent kommen direkt von Contract-Lifecycle-Management-Anbietern. Ebenso viele Befragte nutzen CLM-Module von Enterprise Ressource Planing Providern (ERP). 16 Prozent greifen auf CLM Module aus Beschaffung oder Sourcing zurück, je dreizehn auf solche aus Kundenbindungs-Management (CRM) oder Enterprise Content Management (ECM).
Dabei dürften sich CLM-Anbieter in Kürze über Zulauf freuen, denn 26 Prozent der Befragten geben an, binnen Jahresfrist Lösungen implementieren zu wollen.
Geht es um die Automatisierung vom Vertrags-Management, stehen für 62 Prozent der Befragten die Speicher ganz oben auf der Liste. 54 Prozent wollen außerdem Reporting und Analytics angehen.
Jenseits technologischer Fragen gibt es einen weiteren großen Unterschied zwischen den besonders erfolgreichen Unternehmen und dem Rest: Fast jede BiC-Firma (91 Prozent) sorgt für ein zentralisiertes Vertrags-Management und benennt ein Team, das für alle Verträge zuständig ist. Darüber hinaus werden standardisierte Begriffe für die Vertragsgestaltung geschaffen.
Versteckten Risiken auf die Spur kommen
All die Mühen sollen auch lohnen. Die Studienteilnehmer versprechen sich in erster Linie Einhaltung der Service Level Agreements (SLAs). Dieser Punkt führt die Liste mit 66 Prozent der Nennungen an. Es folgen der Wunsch, die Zulieferer bezüglich ihrer Übereinstimmung mit den ausgehandelten Preisen, Lieferzeiten etc. zu überprüfen (60 Prozent) und mehr Gespür für potenzielle Risiken in den eigenen Verträgen zu entwickeln (57 Prozent).
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