| Inhalt dieses Artikels: | |
| Excel dominiert das Performance Management | |
| Differenzen zwischen Fach- und IT-Abteilung | |
| Planung und Strategie-Management verbinden | |
06.11.2009, von Nicolas Zeitler
Mit verstärktem Software-Einsatz begegnen Unternehmen der steigenden Komplexität beim Performance Management. Gleichzeitig kritisieren viele Führungskräfte die Prozesse für Planung oder Reporting in ihrem Unternehmen.
Die Prozesse zum Performance Management (PM) sind in vielen Firmen verbesserungswürdig. Zu diesem Ergebnis kommt eine weltweite Umfrage des Würzburger Business Application Research Center (BARC) unter 553 Führungskräften aus unterschiedlich großen Firmen verschiedener Branchen. 22 Prozent der Teilnehmer kommen aus Deutschland.


Vor allem mit der Datenqualität zeigten sich viele Teilnehmer unzufrieden. Dem Ruf nach Verbesserungen tragen viele Firmen allerdings bereits Rechnung: In den meisten gibt es Initiativen, um die PM-Prozesse zu verbessern. Am häufigsten sind solche Projekte im Bereich Planung, Budgetierung und Forecasting zu finden - hier hatten auch die meisten Bedarf angemeldet.
Ziel des Performance Managements ist, die Performance eines Unternehmens zu überprüfen und zu lenken. Dazu gehören nach der Definition, die der BARC-Studie "Performance-Management - Aktuelle Herausforderungen und Perspektiven" zugrunde liegt, Planung und Budgetierung, Finanzkonsolidierung, Reporting, Compliance, Risiko- und Strategie-Management.
Die Studienautoren von BARC wollten wissen, ob die Integration von verschiedenen Prozessen aus dem Performance Management dieses verbessern kann. Die größten Vorteile erwarten sich die Befragten von einer Verbindung der Planung mit dem Strategie-Management. Mittel für eine solche Integration ist vielerorts eine gemeinsame Plattform für verschiedene Prozesse. Am häufigsten gibt es solche integrierten Software-Plattformen derzeit für Planung und Finanz-Reporting beziehungsweise Rechts-Konsolidierung.
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